KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Kompaktes Spannlager SB202 von JTEKT-KOYO mit 15 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitig schleifender Dichtung für betriebssichere Lagerungen.
Das Spannlager SB202 von JTEKT-KOYO ist eine einbaufertige Lagereinheit für vorwiegend radiale Belastungen in leichten Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 22 mm lässt sich dieses Wälzlager direkt auf zylindrischen Wellen fixieren. Der Werkstoff 100Cr6 sorgt in Verbindung mit dem Stahlblechkäfig für hohe Formstabilität. Eine beidseitig schleifende Dichtung schützt das Innere vor Staub und Feuchtigkeit bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Spannlager SB202 eignet sich für modulare Gehäuseeinheiten, Fördertechnik und leichte Maschinenkonstruktionen, bei denen radiale Kräfte dominieren. In Kombination mit passenden Steh- oder Flanschlagern gleicht der ballige Außenring statische Fluchtungsfehler der Welle aus. Sie montieren das Lager bevorzugt dort, wo gezogene Wellen zum Einsatz kommen und eine schnelle, wieder lösbare Verbindung gefordert ist. Durch die beidseitige Abdichtung bleiben die Wälzkörper auch in staubigen Umgebungen vor Schmutzpartikeln geschützt.
Die Fixierung über Gewindestifte ermöglicht eine unkomplizierte Klemmung direkt auf der Welle ohne zusätzliche Spannringe. Der beidseitig verbreiterte Innenring verringert die Neigung zum Verkippen auf der Welle, wodurch die gesamte Baugruppe ruhiger läuft und Kantenpressungen reduziert werden. Mit der Standardtoleranzklasse P0 (ABEC 1) erfüllt das Lager gängige industrielle Genauigkeitsanforderungen. Das Spannen der Gewindestifte stellt den Kraftschluss zwischen Innenring und Welle her.
Die Hauptabmessungen des Lagers betragen 15 mm Bohrungsdurchmesser (Innendurchmesser), 40 mm Außendurchmesser und 22 mm Gesamtbreite über den Innenring. Die Abmessungen entsprechen der leichten Baureihe und eignen sich für kompakte Gehäusekonstruktionen. Dank dieser standardisierten Maße lässt sich das Lager problemlos in passende Gehäuseeinheiten mit sphärischer Aufnahme einsetzen.
Die Befestigung erfolgt über integrierte Gewindestifte im beidseitig verbreiterten Innenring. Diese Stifte werden durch Anziehen fest gegen die Welle gepresst und sichern das Lager form- und kraftschlüssig gegen axiales Verschieben sowie Durchrutschen. Dieses Befestigungsprinzip erlaubt eine zügige Montage auf glatten, gezogenen Wellen ohne aufwendige Passfedernuten oder Absätze.
Ein ballig geformter Außenring dient dem Ausgleich von statischen Fluchtungsfehlern zwischen Welle und Gehäuse. Wenn das Lager in ein Gehäuse mit sphärischer Aufnahmebohrung montiert wird, kann es sich bei Montageungenauigkeiten oder Durchbiegungen der Welle leicht einpendeln. Dadurch vermeiden Sie schädliche Kantenbelastungen auf die Wälzkörper und tragen zu einem gleichmäßigen Lauf bei.
Das Lager ist für Umgebungstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Temperaturbereich wird durch die Hitzebeständigkeit des Standard-Wälzlagerstahls (100Cr6), des Stahlblechkäfigs sowie des Schmierstoffs und der Dichtungswerkstoffe bestimmt. Für Anwendungen außerhalb dieser Grenzwerte sind gesonderte Hoch- oder Tieftemperaturausführungen erforderlich.
Schleifende Dichtungen liegen mit ihrer Dichtlippe unter leichtem Druck am Innenring an und dichten den Lagerinnenraum beidseitig ab. Sie halten Staub, Schmutzpartikel und Spritzwasser von den Wälzkörpern fern, während das Schmiermittel im Lager verbleibt. Konstruktionsbedingt weisen schleifende Dichtungen im Vergleich zu berührungslosen Deckscheiben etwas mehr Reibung auf.
Die Toleranzklasse P0, auch als ABEC 1 bezeichnet, definiert die universelle Normaltoleranz für Wälzlager. Sie legt zulässige Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Standardanwendungen fest. Für normale Drehzahlen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Präzisionsklasse ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Passgenauigkeit, Laufruhe und Fertigungsaufwand.