SKF
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Das Spannlager YET208-108 von SKF bietet mit 38,1 mm Bohrung, Exzenterspannring und balligem Außenring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuseeinheiten.
Das Spannlager YET208-108 ist ein einbaufertiges Wälzlager von SKF, das vorwiegend radiale Belastungen in industriellen Baugruppen aufnimmt. Ausgestattet mit einem einseitig verbreiterten Innenring und einer zölligen Bohrung von 38,1 mm lässt sich diese Einheit direkt auf gezogenen Wellen fixieren. Der Werkstoff 100Cr6 verleiht den Ringen Formstabilität. Durch die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das Lager in genormte Konstruktionen ein.
Das Spannlager YET208-108 wird bevorzugt in Stehlager- oder Flanschlagergehäusen montiert, bei denen Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Der ballig geformte Außenring passt sich der sphärischen Gehäusebohrung an und kompensiert statische Schiefstellungen der Welle. Beidseitig schleifende Dichtungen halten Schmutzpartikel sowie Feuchtigkeit fern und bewahren den Schmierstoff im Inneren. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad.
Die Fixierung auf der Welle gelingt über einen Exzenterspannring, der durch Drehen in Wellendrehrichtung eine Klemmung herstellt. Der einseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle zusätzlich ab und wirkt Verkippungen entgegen. Da die Ausführung nachschmierbar ist, lässt sich verbrauchtes Schmierfett bei Bedarf über Gehäuseschmiernippel erneuern. Für den Einbau sind der Außendurchmesser von 80 mm sowie die Gesamtbreite von 43,7 mm konstruktiv zu berücksichtigen.
Das Lager weist eine Bohrung von 38,1 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm und eine Gesamtbreite von 43,7 mm über den verbreiterten Innenring auf. Diese Maße passen zu standardisierten Gehäuseeinheiten dieser Wellengröße.
Der Exzenterspannring wird über den Bund des Innenrings geschoben und in Drehrichtung der Welle verdreht. Durch die exzentrische Geometrie entsteht eine form- und kraftschlüssige Klemmung. Eine integrierte Gewindestiftsicherung fixiert den Ring anschließend gegen unbeabsichtigtes Lösen.
Die ballige Außenkontur dient dem Ausgleich statischer Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse. In Kombination mit einem Gehäuse mit sphärischer Aufnahme richtet sich das Lager bei Montageungenauigkeiten oder Wellendurchbiegungen selbsttätig aus, ohne dass Kantenbelastungen auf die Wälzkörper wirken.
Die schleifenden Dichtlippen berühren den Innenring beidseitig und dichten den Lagerinnenraum mechanisch ab. Sie verhindern das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit sowie Fremdkörpern und halten das Fett im Wälzkörperbereich. Das schützt die Laufbahnen unter typischen Werkstatt- und Industriebedingungen.
Die nachschmierbare Ausführung verfügt über Schmierbohrungen im Außenring. Über ein kompatibles Lagergehäuse mit Schmiernippel lässt sich frisches Schmierfett direkt zuführen. Das ermöglicht die regelmäßige Wartung bei längerer Einsatzdauer oder erhöhter Temperatureinwirkung.
Der Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und die verbauten Dichtungselemente sind für diesen thermischen Rahmen ausgelegt. Bei dauerhaft hohen Betriebstemperaturen empfiehlt sich eine bedarfsgerechte Anpassung der Nachschmierintervalle.
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