SNR
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Spannlager US209 G2 von SNR bietet mit 45 mm Bohrung, balligem Außenring und 41,2 mm Breite eine montagefreundliche Lösung für Gehäuseeinheiten.
Das Spannlager US209 G2 von SNR Wälzlager ist ein einbaufertiges Bauteil für gelagerte Wellen mit 45 mm Durchmesser. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), kombiniert diese Einheit einen Außendurchmesser von 85 mm mit einer Breite von 41,2 mm. Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Lager vor allem zur Aufnahme radialer Belastungen in passenden Gehäusekörpern. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper, während die Konstruktion für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt ist.
Das Spannlager US209 G2 kommt vor allem in Gehäuselagerungen zum Einsatz, bei denen Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit statische Schiefstellungen der Welle gegenüber der Gehäusebohrung aus. Der einseitig verbreiterte Innenring unterstützt eine verkippungsarme Führung auf der Welle. Diese Bauform eignet sich für Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau, wenn gezogene Wellen fixiert und radiale Kräfte aufgenommen werden sollen.
Bei der Integration des Lagers spielt die Befestigung eine zentrale Rolle. Das Spannlager US209 G2 wird über integrierte Gewindestifte am Innenring form- und kraftschlüssig auf der 45-mm-Welle gesichert, was die Montage erleichtert. Gleichzeitig schützt eine beidseitig schleifende Dichtung das Innere vor eindringenden Partikeln oder Feuchtigkeit und hält das Schmiermittel im Lager. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 stellt dabei definierte Maß- und Rundlauftoleranzen für standardisierte Industrieanwendungen bereit.
Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm sowie einer Gesamtbreite von 41,2 mm entspricht das Spannlager US209 G2 den Abmessungen standardisierter Gehäuseeinheiten. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse für Spannlager mit balliger Gehäusebohrung.
Der sphärisch geformte Außenring dient dazu, statische Fluchtungsfehler und Fluchtungsabweichungen im Gehäuse auszugleichen. Bei der Erstmontage richtet sich das Lager im Gehäusekörper selbsttätig aus. Dies trägt dazu bei, Kantenspannungen an den Wälzkörpern zu vermeiden, und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf der Welle.
Die Arretierung auf der Welle erfolgt über Gewindestifte, die im einseitig verbreiterten Innenring sitzen. Diese Madenschrauben werden direkt auf der Welle angezogen, um das Lager gegen axiales Verschieben zu sichern. Das Verfahren erlaubt eine zügige Montage sowie Demontage bei Wartungsarbeiten.
Die schleifenden Dichtlippen liegen beidseitig an den Dichtflächen des Innenrings an und dichten den Wälzkörperraum ab. Sie schützen vor dem Eindringen von Staub oder Feuchtigkeit und halten das Schmierfett im Lagerinneren. Das unterstützt die Betriebszuverlässigkeit unter typischen Einsatzbedingungen.
Dank Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), Stahlblechkäfig und Dichtwerkstoff ist das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Spektrums bleiben die Maßhaltigkeit der Lagerringe sowie die Funktion der Schmierstofffüllung im regulären Dauereinsatz erhalten.
P0 nach DIN/ISO und ABEC 1 bezeichnen die reguläre Standard-Toleranzklasse für Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzmaße für Bohrungs-, Außen- und Breitentoleranzen sowie die Rundlaufgenauigkeit. Für die meisten Antriebe und Führungen bietet diese Toleranzklasse ein ausgewogenes Verhältnis von Fertigungspräzision und wirtschaftlichem Betrieb.
NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
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