NTN
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Das Spannlager AEL205-100 D1 von NTN bietet mit 25,4 mm Bohrung, Exzenterspannring und balligem Außenring stabilen Halt auf zölligen Wellen.
Das Spannlager AEL205-100 D1 ist eine einbaufertige Lagereinheit für radiale Belastungen in passenden Gehäusen. Der einseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle ab, während die Befestigung über einen Exzenterspannring erfolgt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig, eignet sich dieses Wälzlager für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Durch die nachschmierbare Ausführung lässt sich das Schmiermittel bei Bedarf im laufenden Betrieb erneuern.
Der Einsatz erfolgt vor allem in Gehäuseeinheiten, bei denen Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Der ballige Außenring mit 52 mm Durchmesser gleicht statische Winkelfehler im Zusammenspiel mit einer sphärischen Gehäusebohrung aus. Die zöllige Bohrung von 25,4 mm (1 Zoll) ist auf gezogene Wellen abgestimmt. Dank der beidseitig schleifenden Dichtung mit vorgesetzter Schleuderscheibe hält die Konstruktion Schmutz und Feuchtigkeit vom Wälzkörpersatz fern.
Der Exzenterspannring spannt den Innenring durch Verdrehen fest auf der Welle und wird zusätzlich mit einer Klemmschraube gesichert. Diese Verbindung eignet sich für eine gleichbleibende Drehrichtung und wirkt einem Rutschen des Innenrings entgegen. Zu beachten sind bei der Konstruktion die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) sowie die Baubreite von 31 mm. Da das Lager nachschmierbar ausgeführt ist, lassen sich die Schmierintervalle an die Einsatzbedingungen anpassen.
Mit einer zölligen Bohrung von 25,4 mm (1 Zoll), 52 mm Außendurchmesser und 31 mm Gesamtbreite deckt das Lager gängige Maße ab. Der Innenring ist einseitig verbreitert ausgeführt, was die Führung auf der Welle unterstützt.
Die ballige Mantelfläche dient dem Einbau in Steh- oder Flanschgehäuse mit sphärischer Aufnahme. Diese Geometrie gleicht Fluchtungsfehler und fertigungsbedingte Winkelfehler zwischen Gehäuse und Welle im Betrieb aus, um Kantenbelastungen zu vermeiden.
Beidseitig schleifende Dichtungen werden durch vorgeschaltete Schleuderscheiben ergänzt. Diese Kombination schirmt das Innere gegen Staub, Schmutzpartikel und Spritzwasser ab. Gleichzeitig halten die Dichtlippen das Schmierfett im Bereich der Laufbahnen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Werkstoffpaarung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig ist thermisch auf dieses Fenster abgestimmt. Bei dauerhaft erhöhten Betriebstemperaturen sind die Schmierstoffeigenschaften entsprechend abzugleichen.
P0 beziehungsweise PN bezeichnet die genormte Standard-Toleranzklasse für Wälzlager, die im US-System der Klasse ABEC 1 entspricht. Sie definiert Maß-, Form- und Lauftoleranzen für die industrielle Standardanwendung und entspricht den üblichen Genauigkeitsanforderungen.
Ja, diese Ausführung ist nachschmierbar konstruiert. Über die Nachschmiereinrichtung lässt sich bei Bedarf frisches Schmierfett direkt in den Wälzkörperbereich einbringen, was insbesondere bei Einwirkung von Feuchtigkeit oder Schmutzpartikeln sinnvoll ist.
NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
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