NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,06 € | 133,97 € |
| 20 | 14,11 € | 126,92 € |
Das Spannlager UC217 D1 von NSK bietet mit 85 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitig verbreitertem Innenring zuverlässigen Halt auf Wellen.
Das Spannlager UC217 D1 ist ein einbaufertiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für den industriellen Dauereinsatz. Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Gesamtbreite von 85,7 mm nimmt dieses Lager vorwiegend radiale Kräfte auf. Es entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und deckt einen zulässigen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Integrierte Schmierbohrungen erlauben ein gezieltes Nachschmieren im eingebauten Zustand.
Der Einbau dieses Spannlagers erfolgt vor allem in passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen, deren Aufnahmebohrung ebenfalls sphärisch ausgeformt ist. Durch den balligen Außenring gleicht die Baueinheit statische Fluchtungsfehler oder fertigungsbedingte Winkelfehler der Welle aus. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Industrieanlagen, bei denen Wellenführungen mit 85 mm Durchmesser bei mittleren bis anspruchsvollen Belastungen gelagert werden müssen.
Die mechanische Befestigung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring. Dieses Klemmsystem ermöglicht eine zeitsparende Montage sowie Demontage direkt an der Einbaustelle. Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt das Wälzlager großflächig auf der Wellenoberfläche ab. Dadurch verringert sich die Neigung zum Verkippen unter Last, was zu einem ruhigen Laufverhalten beiträgt. Über die vorhandenen Schmierbohrungen führen Sie Schmierstoff bei Bedarf direkt in die Laufbahn nach.
Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 85,7 mm bezieht sich das Maß auf die Gesamtabmessung inklusive des beidseitig verbreiterten Innenrings. Dadurch ist das Lager auf Standardwellen mit 85 mm Durchmesser abgestimmt.
Die Fixierung erfolgt über Gewindestifte, die im Innenring eingelassen sind. Beim Anziehen klemmen die Spitzen der Stifte den Innenring form- und kraftschlüssig auf der Welle fest. Diese Verbindungsmethode erlaubt eine direkte Montage und Demontage an der Einbaustelle.
Die sphärisch geformte Mantelfläche des Außenrings dient dem Ausgleich statischer Schiefstellungen. Wenn Sie das Lager in ein Gehäuse mit kugeliger Aufnahmebohrung einsetzen, kann sich der Außenring im Gehäuse ausrichten. Dadurch werden Montagetoleranzen oder Fluchtungsfehler der Welle neutralisiert.
Integrierte Schmierbohrungen im Außenring ermöglichen das Einbringen von Nachschmierstoff. Sofern das umgebende Lagergehäuse über einen Schmiernippel und den passenden Schmierkanal verfügt, gelangt das Schmiermittel direkt in den Innenraum des Lagers.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten die Lagerringe in dieser Spanne ihre Formstabilität. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen empfiehlt sich eine entsprechende Abstimmung von Schmierstoff und Nachschmierintervallen.
P0 beziehungsweise Normaltoleranz (PN) entspricht der Grundgenauigkeit für Wälzlager nach ISO-Normen und ist vergleichbar mit der Kennzeichnung ABEC 1. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Maß- und Rundlaufanforderungen im allgemeinen Maschinenbau praxisgerecht ab.
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