SNR
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,94 € | 17,86 € |
| 25 | 1,88 € | 16,92 € |
| 50 | 2,82 € | 15,98 € |
Das Spannlager UK205 G2 von SNR Wälzlager bietet eine konische Bohrung 1:12 sowie einen balligen Außenring bei Maßen von 20x52x21 mm.
Das Spannlager UK205 G2 ist ein Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit beidseitig verbreitertem Innenring. Dieses Bauteil von SNR Wälzlager nimmt vorwiegend radiale Belastungen in industriellen Maschinenkonstruktionen auf. Durch den balligen Außenring passt sich die Einheit flexibel an passende Gehäuseformen an. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Sie montieren die Komponente in Verbindung mit einer geeigneten Spannhülse auf glatten oder gezogenen Wellen.
Das Spannlager UK205 G2 eignet sich für modulare Gehäuselagerungen im Maschinen- und Anlagenbau, bei denen statische Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. In Kombination mit passenden Steh- oder Flanschgehäusen gleicht der ballige Außenring winkelige Wellenverlagerungen aus. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Innere vor dem Eindringen von Staub und Schmutzpartikeln in Förder- sowie Antriebssystemen.
Die konische Bohrung im Verhältnis 1:12 ermöglicht eine zentrische und kraftschlüssige Befestigung auf zylindrischen Wellen. Hierzu dient eine separat erhältliche Spannhülse. Der beidseitig verbreiterte Innenring verringert die Verkippungsneigung auf der Welle und unterstützt einen ruhigen Lauf. Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Lager die gängigen Anforderungen für standardisierte Industrieanwendungen.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm sowie eine Breite von 21 mm auf. Der Innenring ist beidseitig verbreitert gefertigt, während der Außenring eine ballige Mantelfläche besitzt. Diese Abmessungen bestimmen die Auswahl des passenden Gehäuses sowie der zugehörigen Wellenverbindung.
Die Fixierung erfolgt über eine Spannhülse auf einer zylindrischen Welle. Die Bohrung des Innenrings ist im Kegelverhältnis 1:12 konisch ausgeführt. Beim Anziehen der Nutmutter schiebt sich das Lager auf die Hülse, wodurch ein fester Kraftschluss entsteht. Für den Einbau ist eine separat erhältliche Spannhülse erforderlich.
Eine ballige Außenfläche ermöglicht das Einstellen des Lagers innerhalb einer passend hohlkugelig ausgeführten Gehäusebohrung. Dadurch gleicht die Baueinheit statische Fluchtungsfehler und fertigungsbedingte Winkelabweichungen der Welle aus. Verkippungen bei der Montage führen somit nicht zu unzulässigen Zwangsspannungen im Kugelsatz.
Schleifende Dichtlippen an beiden Stirnseiten berühren die rotierende Fläche des Innenrings und dichten den Wälzkörperraum mechanisch ab. Sie halten das Schmierfett im Lagerinneren und verringern das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit sowie Schmutz aus der Umgebung. Das schützt die Laufbahnen vor vorzeitigem Verschleiß.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad. Sowohl der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig und das Dichtungsmaterial sind auf diesen thermischen Bereich abgestimmt. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten empfiehlt sich die regelmäßige Kontrolle der Umgebungsbedingungen.
Die zusätzliche Breite an beiden Seiten stabilisiert den Sitz des Lagers auf der Welle. Durch die vergrößerte Anlagefläche neigt der Innenring unter Last weniger zum Verkippen. Dies unterstützt einen ruhigen Lauf und verteilt die auftretenden Kräfte gleichmäßig auf die Welle.
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