KOYO
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Das Spannlager UC211-32 von JTEKT-KOYO bietet mit 50,8 mm Bohrung, balligem Außenring und Gewindestift-Befestigung eine einbaufertige Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager UC211-32 ist als einbaufertiges Wälzlager für Wellen mit einem Durchmesser von 50,8 mm konzipiert. Der Hersteller JTEKT-KOYO fertigt die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nach der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Dank der vorhandenen Schmierbohrungen im Außenring lässt sich die Lagereinheit bei Bedarf im laufenden Betrieb nachschmieren. Eine beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere vor dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit.
Dieses Spannlager wird vor allem in passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen montiert, um primär radiale Lasten aufzunehmen. Durch den ballig ausgeführten Außenring gleicht die Baueinheit statische Fluchtungsfehler der Welle im Gehäuse selbsttätig aus. Der beidseitig verbreiterte Innenring bietet eine vergrößerte Auflagefläche und verringert das Verkippen auf der Welle. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die mechanische Befestigung erfolgt über integrierte Gewindestifte direkt auf der Welle. Diese Klemmung ermöglicht eine Montage auf zylindrischen Wellen ohne zusätzliche Absätze oder Hülsen. Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig in ihren Laufbahnen. Die geometrischen Abmessungen betragen 50,8 mm für den Bohrungsdurchmesser, 100 mm für den Außendurchmesser sowie 55,6 mm für die Gesamtbreite.
Der Bohrungsdurchmesser beträgt 50,8 mm, der Außendurchmesser 100 mm und die Gesamtbreite über den beidseitig verbreiterten Innenring 55,6 mm. Diese Abmessungen bestimmen den passenden Gehäusesitz und die erforderliche Wellengröße.
Die Fixierung erfolgt über Gewindestifte im verbreiterten Innenring. Diese Stifte werden direkt auf der Welle angezogen und sichern das Lager form- sowie kraftschlüssig gegen axiales Verrutschen, ohne dass zusätzliche Spannringe erforderlich sind.
Der ballige, sphärisch geformte Außenring dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler. In Kombination mit einem passenden Lagergehäuse mit hohlkugeligem Sitz schwenkt das Lager bei Montageungenauigkeiten oder Wellendurchbiegungen ein, um Kantenpressungen zu vermeiden.
Das Lager ist mit einer beidseitig schleifenden Dichtung ausgestattet. Die Dichtlippen liegen direkt am Innenring an und halten Schmutzpartikel sowie Feuchtigkeit zurück, während der Schmierstoff im Lagerinneren verbleibt.
Integrierte Schmierbohrungen im Außenring ermöglichen das Nachschmieren der Einheit. Sofern das umgebende Gehäuse mit einem Schmiernippel versehen ist, lässt sich frisches Schmierfett direkt in den Wälzkörperraum nachfördern, um den Schmierfilm im Betrieb aufrechtzuerhalten.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Zur Führung der Wälzkörper ist ein Stahlblechkäfig verbaut, der für gleichmäßige Abstände zwischen den Wälzkörpern sorgt.