TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 12,19 € | 231,50 € |
| 5 | 24,36 € | 219,33 € |
Das Spannlager UC316 von TIMKEN bietet eine 80 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser und stabilen Wellensitz durch eine integrierte Gewindestiftbefestigung.
Das Spannlager UC316 von TIMKEN ist als einbaufertige Lagereinheit für anspruchsvolle Wellenlagerungen konzipiert. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), kombiniert dieser Lagereinsatz eine Bohrung von 80 mm mit einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Gesamtbreite von 86 mm. Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Die Konstruktion nimmt vorwiegend radiale Belastungen in passenden Gehäusen auf.
Dieses Wälzlager eignet sich bevorzugt für Lagerungsanordnungen, bei denen Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle ausgeglichen werden müssen. Der ballig ausgeführte Außenring passt sich in Verbindung mit einem entsprechend geformten Gehäuse an statische Winkelfehler an. Dadurch beugt die Einheit unerwünschten Kantenspannungen bei der Montage vor. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie im Anlagen- und Gerätebau, wo verlässliche Lagereinsätze für Gehäusekonstruktionen benötigt werden.
Beim Modell UC316 erfolgt die Arretierung auf der Welle über im Innenring integrierte Gewindestifte. Diese klemmen den beidseitig verbreiterten Innenring direkt auf der Welle fest. Durch die breite Auflagefläche reduziert sich die Neigung zum Verkippen auf der Welle, was einen ruhigen Lauf begünstigt. Bei der Montage werden die Stifte mit dem vorgegebenen Anzugsmoment angezogen, um den festen Sitz der Einheit zu unterstützen und ein axiales Wandern des Lagers zu vermeiden.
Das Spannlager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 86 mm auf. Diese Maße gelten für den Innenring samt Lagereinheit. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring bietet die Konstruktion eine vergrößerte Kontaktfläche auf der Welle, wodurch Schiefstellungen und Passungsverschleiß im laufenden Betrieb vermindert werden.
Die ballige, also sphärisch gewölbte Mantelfläche des Außenrings dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler. Sobald Sie das Lager in ein passendes Gehäuse mit kugeliger Innenkontur einsetzen, kann sich der Außenring leicht verdrehen. Fertigungs- oder Montagetoleranzen zwischen zwei Lagerstellen gleicht das System dadurch eigenständig aus, ohne die Wälzkörper punktuell zu überlasten.
Die mechanische Befestigung erfolgt über Gewindestifte, die im Innenring eingelassen sind. Beim Eindrehen drücken sich die Spitzen der Stifte gegen das Wellenmaterial und unterstützen den Halt des Lagers gegen axiales Verschieben sowie Verdrehen. Dieses Befestigungsprinzip erlaubt eine zügige Montage auf zylindrischen Wellen ohne zusätzliche Spannhülsen oder Absätze.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behält in diesem Temperaturfenster seine Härte und Gefügestabilität. Für Anwendungen oberhalb oder unterhalb dieser Grenzen sind die thermischen Ausdehnungen der Welle sowie die thermische Eignung des verwendeten Schmierstoffs gesondert zu berücksichtigen.
Die Toleranzklasse P0 (nach DIN/ISO) oder ABEC 1 (nach ANSI/ABMA) definiert die Standard-Genauigkeit für Radialwälzlager. Sie regelt die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Diese Toleranzklasse ist für gängige industrielle Anwendungen im Maschinenbau ausgelegt und unterstützt den passgenauen Sitz im Gehäuse.
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