NKE
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| 30 | 9,51 € | 85,58 € |
Das Spannlager EX216 von NKE Steyr mit 80 mm Bohrung und balligem Außenring gleicht Fluchtungsfehler in passenden Gehäusen aus.
Das Spannlager EX216 dient als montagefreundliche Lagereinheit für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau. NKE Steyr fertigt diese Komponente aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der mechanischen Dauerbelastungen standhält. Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 95,2 mm nimmt das Wälzlager vor allem radiale Kräfte auf. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Konstrukteure setzen das Spannlager EX216 bevorzugt in Gehäuselagereinheiten ein, wenn Wellen mit großem Durchmesser gelagert werden müssen. Die Lagereinheit eignet sich für industrielle Wellenlagerungen mit vorwiegend radialen Lasten. Durch den balligen Außenring gleicht das Lager Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle im Gehäuse selbsttätig aus. Das verhindert schädliche Kantenpressungen und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf der Welle unter Last.
Der ballig ausgeführte Außenring ermöglicht in Kombination mit einem sphärisch geformten Gehäuse das Ausrichten des Lagers während der Montage. Statische Fluchtungsfehler zwischen zwei Lagerstellen gleicht das System dadurch selbstständig aus. Bei der Konstruktion sollten Sie den Bauraum für die Breite von 95,2 mm sowie die Bohrungstoleranz einplanen. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und deckt damit die Standardanforderungen im industriellen Maschinenbau ab.
Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Gesamtbreite von 95,2 mm ist das Lager für massive Wellen dimensioniert. Diese Maße bestimmen den erforderlichen Einbauraum im Gehäuse sowie den Wellensitz. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Wellenabmessung und die Gehäusebohrung exakt zu diesen Werten passen.
Die sphärisch geformte Mantelfläche des Außenrings sitzt in einem Gehäuse mit passender Hohlkugelfläche. Diese Paarung erlaubt es dem Lager, statische Winkelfehler oder Fluchtungsungenauigkeiten der Welle auszugleichen. Fluchtungsfehler entstehen oft durch Fertigungstoleranzen der Anschlusskonstruktion oder Durchbiegungen unter Last. Der ballige Ring verhindert dadurch ein Verkanten im Betrieb.
Für dieses Lager liegt der zulässige Temperaturbereich zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Damit eignet sich die Komponente für den Einsatz in regulären Industrieumgebungen sowie bei mäßiger Erwärmung im Betrieb. Bei dauerhaft an der Obergrenze liegenden Temperaturen sollten die Intervalle zur Schmierung und die thermische Belastung der Umgebung beachtet werden.
Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), bietet dieses Lager eine hohe Härte und Formstabilität für die Aufnahme radialer Kräfte. Der durchgehärtete Wälzlagerstahl widersteht zyklischen Belastungen auf den Laufbahnen und schützt vor frühzeitigem Verschleiß. Für Umgebungen mit korrosiven Medien oder aggressiven Chemikalien sind zusätzliche Schutzmaßnahmen für die Baugruppe erforderlich.
Diese Einstufung definiert die Normaltoleranz für Wälzlager im industriellen Einsatz nach internationalen Vorgaben. Sie legt fest, in welchen Grenzen die Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten wie Bohrungsmaß und Rundlauf liegen dürfen. Für die Mehrheit aller Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bietet diese Genauigkeitsstufe eine wirtschaftliche und verlässliche Funktion.
Achten Sie darauf, dass Gehäuse und Welle sauber sowie frei von Riefen sind. Das Lager muss spannungsfrei im Gehäuse ausgerichtet werden, damit die ballige Außenkontur Winkelfehler frei ausgleichen kann. Fügen Sie das Lager ohne Schläge direkt auf die Wälzkörper ein, um bleibende Beschädigungen der Laufbahnen zu verhindern.
NKE AUSTRIA GmbH
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