FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,50 € | 66,59 € |
| 30 | 7,01 € | 63,08 € |
Das Spannlager UC215-47 von FAG bietet mit 74,613 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitig verbreitertem Innenring festen Halt auf zölligen Wellen.
Das Spannlager UC215-47 von FAG ist eine einbaufertige Lagereinheit für vorwiegend radiale Belastungen in Gehäuselagerungen. Mit einer Bohrung von 74,613 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 77,8 mm eignet sich dieses Wälzlager für zöllige Wellendurchmesser. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in korrosionsbeständiger Ausführung, entspricht die Einheit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Beidseitig schleifende Dichtungen mit zusätzlicher Schleuderscheibe schützen das Innere vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Dieses Spannlager findet bevorzugt in passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen Verwendung, sobald Ausrichtungsungenauigkeiten überbrückt werden müssen. Der ballige Außenring gleicht statische Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse während der Montage aus. Typische Einsatzbereiche liegen in Konstruktionen mit zölligen Wellenmaßen, bei denen Gehäusefluchten nicht exakt parallel verlaufen. Durch die integrierten Schmierbohrungen lässt sich das Lager bei Bedarf über das Gehäuse nachschmieren.
Der beidseitig verbreiterte Innenring vergrößert die Auflagefläche auf der Welle und vermindert das Verkippen unter radialer Last. Die Fixierung erfolgt direkt über Gewindestifte im Innenring, wodurch die Montage auf zölligen Wellen zeitsparend gelingt. Gleichzeitig führt der Polyamidkäfig die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Für den sicheren Halt ist die exakte Einhaltung des Wellenmaßes von 74,613 mm maßgeblich.
Mit einem Innendurchmesser von 74,613 mm (2 15/16 Zoll), einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 77,8 mm ist die Einheit für zöllige Wellen ausgelegt. Diese Maße beziehen sich auf den beidseitig verbreiterten Innenring und den balligen Außenring. Vor dem Einbau empfiehlt sich der genaue Abgleich mit dem vorhandenen Wellenmaß und Gehäusesitz.
Die mechanische Arretierung erfolgt direkt über Gewindestifte im verbreiterten Innenring. Diese Schrauben fixieren das Lager kraftschlüssig auf der Welle, ohne dass zusätzliche Bauteile wie Exzenterspannringe erforderlich sind. Diese Befestigungsart eignet sich für Anwendungen mit konstanter oder wechselnder Drehrichtung bei radialer Belastung.
Zwischen -20 und +120 Grad Celsius liegt der zulässige Betriebsbereich dieses Spannlagers. Begrenzt wird diese Spanne durch den verbauten Polyamidkäfig sowie das Dichtungssystem. Bei Anwendungen im oberen Temperaturbereich empfiehlt es sich, das Lager über die Schmierbohrung in regelmäßigen Intervallen mit frischem Schmierstoff zu versorgen.
Beidseitig schleifende Dichtungen werden durch vorgeschaltete Schleuderscheiben ergänzt. Während die Dichtlippen Feuchtigkeit und feine Partikel abweisen, schleudern die rotierenden Metallscheiben groben Schmutz mechanisch ab. Dieses System schützt die Laufbahnen zuverlässig bei anspruchsvollen Umgebungsbedingungen im industriellen Einsatz.
Durch die sphärische Mantelfläche des Außenrings lässt sich das Lager in einer entsprechend hohlkugelig geformten Gehäusebohrung verschwenken. Dadurch gleicht das Lager fertigungsbedingte Winkelfehler zwischen Gehäuse und Welle bei der Montage selbsttätig aus. Das verhindert Kantenpressungen und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung auf den Wälzkörpern.
Über integrierte Schmierbohrungen im Außenring gelangt frischer Schmierstoff direkt in den Innenraum des Lagers. Bei Verwendung in Gehäusen mit Schmiernippel ermöglicht dies den Austausch verbrauchten Fetts im laufenden Anlagenbetrieb und trägt zu einer langen Nutzungsdauer bei.
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