KOYO
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Das Spannlager SA204 F von JTEKT-KOYO bietet mit 20 mm Bohrung, balligem Außenring und Exzenterspannring eine einbaufertige Lösung für gelagerte Wellen.
Das Spannlager SA204 F von JTEKT-KOYO ist ein einbaufertiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit rotierenden Wellen. Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 29,5 mm nimmt dieses Bauteil radiale Kräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, deckt die Lagereinheit einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Ausführung gern bei gezogenen Wellen.
Dieses Wälzlager eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen Sie Wellen unkompliziert lagern und Fluchtungsfehler ausgleichen wollen. Durch den balligen Außenring gleicht das Spannlager SA204 F statische Schiefstellungen im Gehäuse eigenständig aus. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit Gehäuseeinheiten. Der integrierte Schmierkanal erlaubt das Nachschmieren im eingebauten Zustand, was zur Aufrechterhaltung des Schmierfilms bei kontinuierlicher Beanspruchung beiträgt.
Die Montage auf der 20-mm-Welle erfolgt über einen Exzenterspannring, den Sie formschlüssig auf dem Innenring ansetzen und in Drehrichtung der Welle verdrehen. Ein Gewindestift sichert die Klemmung gegen unbeabsichtigtes Lösen. Bei der Auslegung sollten Sie die Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) sowie die einseitige Drehrichtung beachten. Für Anwendungen mit häufigem Drehrichtungswechsel ist dieses Klemmsystem nur bedingt ausgelegt, da sich der Exzenter unter Gegenlast lösen kann.
Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Gesamtbreite von 29,5 mm entspricht dieses Bauteil standardisierten Dimensionen. Der Außenring weist eine ballige Außenkontur auf, während der Innenring auf einer Seite verlängert ist, um Platz für den Exzenterspannring zu bieten.
Ein balliger oder sphärischer Außenring dient dazu, statische Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen. Wenn Sie das Lager in einem passenden Gehäuse mit hohlkugeligem Sitz montieren, kann sich der Außenring verkippen. Dies beugt unzulässigen Kantenpressungen bei Montageungenauigkeiten oder leichten Wellendurchbiegungen gezielt vor.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Der Führungskäfig für die Wälzkörper ist aus Stahlblech gefertigt, was einen breiten Temperatureinsatz von -20 bis +120 Grad Celsius ermöglicht.
Ja, dieses Modell ist für eine regelmäßige Nachschmierung über das Gehäuse ausgelegt. Über eine Schmierbohrung im Außenring führen Sie frischen Schmierstoff direkt in das Lagerinnere nach. Das ist besonders vorteilhaft bei Anwendungen, bei denen betriebsbedingte Erwärmung oder Schmutzbelastung eine periodische Erneuerung des Schmierfilms erforderlich machen.
Die Angabe P0/PN beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die gängige Normaltoleranz für Industrie-Wälzlager nach ISO- und ABMA-Normen. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Für standardmäßige Maschinenbauanwendungen liefert diese Toleranzklasse eine vollkommen ausreichende Rundlaufgenauigkeit bei wirtschaftlichen Fertigungskosten.
Das Klemmsystem mit Exzenterspannring ist für gezogene Wellen konzipiert und erfordert keine Passfedernuten oder Absätze. Sie schieben das Lager auf die glatte Welle und arretieren den Spannring durch eine kurze Drehung. Da die Klemmung vor allem in eine Vorzugsrichtung wirkt, eignet sich das System primär für gleichmäßig rotierende Antriebe.