NKE
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| 30 | 6,37 € | 57,22 € |
Das Spannlager UC215 von NKE Steyr bietet eine 75 mm Bohrung, Gewindestift-Befestigung und gleicht Fluchtungsfehler über den balligen Außenring aus.
Das Spannlager UC215 von NKE Steyr ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm sowie einer Gesamtbreite von 77,8 mm. Die Einheit dient vorwiegend der Aufnahme radialer Belastungen auf zylindrischen Wellen. Durch die Kombination aus sphärischer Mantelfläche und Gewindestift-Fixierung montieren Sie das Lager zügig in passende Steh- oder Flanschgehäuse.
Das Spannlager UC215 gelangt vor allem dort zum Einsatz, wo Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle ausgeglichen werden müssen. Der ballige Außenring schwenkt im Gehäuse ein, wodurch statische Winkelfehler aus Fertigungs- oder Montageungenauigkeiten kompensiert werden können. Geeignete Einsatzfelder finden sich in industriellen Wellenlagerungen mit Gehäuseeinheiten. Dank der vorhandenen Schmierbohrungen lässt sich das Wälzlager bei Bedarf über eine Gehäuseschmiereinrichtung mit Schmierstoff versorgen.
Der beidseitig verbreiterte Innenring vergrößert die Auflagefläche auf der Welle. Diese Konstruktion wirkt einem Verkippen des Lagers auf der Welle entgegen und unterstützt dadurch ein ruhiges Laufverhalten im Betrieb. Die mechanische Fixierung erfolgt über Gewindestifte im Innenring. Das Bauteil ist nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) gefertigt und für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Gesamtbreite des Innenrings von 77,8 mm auf. Diese Abmessungen entsprechen den gängigen Standards für Spannlagereinsätze der Baureihe UC215 und ermöglichen die Kombination mit normgerechten Lagergehäusen.
Die Verbindung zur Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im verbreiterten Innenring. Beim Festziehen drücken sich die Stifte punktuell an den Wellenkörper an, wodurch das Lager axial und radial in Position gehalten wird. Dies erlaubt eine schnelle Montage auf gezogenen Rundwellen.
Die ballig geschliffene Mantelfläche des Außenrings sitzt in einer entsprechend hohlkugelig geformten Gehäuseaufnahme. Dadurch kann sich das Lager im Gehäuse frei ausrichten. Dieser Aufbau kompensiert Schiefstellungen der Welle, die durch Durchbiegung oder Montagetoleranzen der Gehäusepositionen entstehen können.
Über Schmierbohrungen im Außenring ist das Nachschmieren direkt möglich. Wenn das Lager in einem Gehäuse mit passendem Schmiernippel und Ringnut montiert ist, wird frischer Schmierstoff direkt zu den Wälzkörpern geleitet. Dies trägt zu einer langen Gebrauchsdauer auch bei anspruchsvollen Umgebungsbedingungen bei.
Das Wälzlager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der gefertigte Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) behält in dieser Temperaturspanne seine Formstabilität, sodass ein Einsatz in üblichen Industrie- und Außenbereichen problemlos möglich ist.
Die Einstufung P0 beziehungsweise PN steht für die Normaltoleranz, was dem Standard der Klasse ABEC 1 entspricht. Sie definiert standardisierte Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten, die für den Großteil aller industriellen Maschinenanwendungen und Getriebeelemente ausgelegt sind.
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