NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,68 € | 12,99 € |
| 50 | 1,36 € | 12,31 € |
| 100 | 2,05 € | 11,62 € |
Das Spannlager AEL204 mit 20 mm Bohrung bietet durch den balligen Außenring und Exzenterspannring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager AEL204 ist eine einbaufertige Lagereinheit für radiale Belastungen auf gezogenen Wellen. Das Fabrikat von NKE Steyr besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und verfügt über einen Außendurchmesser von 47 mm bei einer Gesamtbreite von 30,9 mm. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt sich die Komponente präzise in passende Gehäusebohrungen ein und bildet eine betriebssichere Lagerstelle im Maschinenbau.
Konstruktionen mit leichten Fluchtungsfehlern profitieren von der sphärischen Form der Mantelfläche. In Kombination mit einem passenden Steh- oder Flanschlagergehäuse gleicht der ballige Außenring statische Winkelfehler aus, die bei der Montage oder durch Fertigungstoleranzen des Rahmens entstehen. Vor allem in rotierenden Baugruppen und allgemeinen Industrieantrieben nimmt diese Baueinheit überwiegend radiale Kräfte auf. Die beidseitig schleifende Dichtung hält Verunreinigungen wie Staub oder Spritzwasser vom Laufbahnsystem fern.
Der einseitig verbreiterte Innenring dient als Basis für den Exzenterspannring. Bei der Montage klemmen Sie den Ring über eine Drehbewegung auf dem Innenring fest, wodurch das Lager kraftschlüssig auf der Welle sitzt. Diese Befestigungsart eignet sich vor allem für Wellen mit gleichbleibender Drehrichtung und erfordert keine aufwendigen Wellenschultern oder Sicherungsringe. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad bleibt das Bauteil auch bei thermischer Belastung einsatzfähig.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, passend für Wellen dieses Durchmessers. Der Außendurchmesser beträgt 47 mm und schließt mit einer balligen Kontur ab. Über den einseitig verbreiterten Innenring ergibt sich eine Gesamtbreite von 30,9 mm. Diese Maße entsprechen den üblichen Industriestandards für Gehäuselager dieser Baugröße.
Die Mantelfläche des Außenrings ist ballig ausgeführt. Wird das Lager in ein Gehäuse mit hohlkugeligem Sitz montiert, kann sich die Einheit im Gehäuse verkippen. Dadurch lassen sich fertigungs- oder montagebedingte Winkelfehler zwischen Gehäuse und Welle im Stillstand ausgleichen, was Kantenspannungen an den Wälzkörpern verhindert.
Die Befestigung erfolgt mechanisch über einen Exzenterspannring auf dem einseitig verbreiterten Innenring. Der Ring wird über den Bund geschoben und in Drehrichtung der Welle verdreht, bis eine form- und kraftschlüssige Klemmung entsteht. Abschließend arretiert eine Klemmschraube den Ring gegen ungewolltes Lösen während des Betriebs.
Das Bauteil ist mit einer beidseitig schleifenden Dichtung ausgestattet. Die Dichtlippen liegen direkt am Innenring an und schützen das Innere des Lagers vor dem Eindringen von Staub, Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Gleichzeitig hält die Dichtung den Schmierstoff im Wälzkörperbereich und schützt vor frühzeitigem Schmierstoffverlust.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die werkseitigen Dichtungskomponenten sind für diesen Standardbereich ausgelegt. Anwendungen in herkömmlichen Industrieantrieben und Transportanlagen lassen sich innerhalb dieser thermischen Grenzen prozesssicher realisieren.
Diese Angabe definiert die Fertigungs- und Rundlauftoleranzen des Lagers. P0/PN und ABEC 1 bezeichnen die Standard-Toleranzklasse im Wälzlagerbereich. Sie deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie der Antriebstechnik hinsichtlich Maßgenauigkeit und Laufruhe ab.
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