KOYO
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Spannlager UC210-31 von JTEKT-KOYO mit 49,213 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitig schleifender Dichtung für Gehäuselagerungen im Maschinenbau.
Das Spannlager UC210-31 von JTEKT-KOYO dient als einbaufertiges Wälzlager für Steh- und Flanschlagergehäuse. Mit einer Bohrung von 49,213 mm, 90 mm Außendurchmesser und 51,6 mm Breite nimmt die Baueinheit vorwiegend radiale Belastungen auf. Der beidseitig verbreiterte Innenring verringert Verkippungen auf der Welle und unterstützt einen ruhigen Rundlauf. Konstruiert aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), deckt die Einheit Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ab.
Das Spannlager UC210-31 eignet sich vor allem für Lagerstellen, bei denen Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle konstruktiv ausgeglichen werden müssen. Durch den balligen Außenring gleicht das Lager in einem passenden Gehäuse statische Winkelfehler aus. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutz und Feuchtigkeit, während der Stahlblechkäfig die Wälzkörper führt. Die Konstruktion ist auf Gehäuselagerungen mit radialer Beanspruchung im allgemeinen Maschinenbau ausgelegt.
Bei der Montage des Spannlagers UC210-31 fixieren Sie den Innenring mittels zweier integrierter Gewindestifte direkt auf der Welle. Diese Klemmung eignet sich besonders für Wellenverbindungen ohne zusätzliche Absätze. Für die Wartung verfügt der Außenring über Schmierbohrungen, über die Schmierstoff bei Bedarf direkt in die Laufbahn nachgeführt werden kann. Mit der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) erfüllt die Einheit industrielle Standardanforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit.
Die Abmessungen betragen 49,213 mm Bohrungsdurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 51,6 mm Gesamtbreite. Der beidseitig verbreiterte Innenring bietet eine vergrößerte Auflagefläche, was zur stabilen Führung auf der Welle beiträgt.
Die Fixierung erfolgt über zwei integrierte Gewindestifte im Innenring. Beim Festziehen drücken die Stifte auf die Welle und klemmen das Lager form- und kraftschlüssig fest. Diese Befestigungsart ermöglicht eine zügige Montage auf gezogenen Rundwellen, ohne dass Wellenschultern oder Sicherungsringe zwingend erforderlich sind.
Der ballig geformte Außenring dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler. In Kombination mit einem passenden Steh- oder Flanschlagergehäuse kann sich das Spannlager im Gehäusesitz einpendeln. Montageungenauigkeiten oder Durchbiegungen der Welle lassen sich so ausgleichen, ohne dass es zu schädlichen Kantenspannungen auf den Laufbahnen kommt.
Ausgestattet ist die Einheit mit einer beidseitig schleifenden Dichtung. Die Dichtlippen liegen direkt am Innenring an und halten Schmutzpartikel sowie Feuchtigkeit vom Lagersystem fern. Gleichzeitig verbleibt das Schmiermittel im Lagerinneren, was die Funktion unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen unterstützt.
Ja, dieses Spannlager verfügt über Schmierbohrungen im Außenring. Über einen Schmiernippel am Gehäuse lässt sich frischer Schmierstoff direkt in den Wälzkörperbereich einbringen. Das Nachschmieren empfiehlt sich besonders bei hoher Staubbelastung oder bei Betriebstemperaturen nahe der oberen Grenztemperatur von +120 Grad Celsius.
Für Ringe und Wälzkörper kommt durchgehärteter Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) zum Einsatz. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Verschleißfestigkeit und Formstabilität aus. Der Käfig besteht aus profiliertem Stahlblech, wodurch das Lager den thermischen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius abdeckt.