KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 5% | 9,84 € |
| 50 | 10% | 9,31 € |
| 100 | 15% | 8,80 € |
Das Spannlager SB203 von JTEKT-KOYO bietet mit 17x40x22 mm kompakte Maße, beidseitig schleifende Dichtungen und eine einfache Wellenfixierung mittels Gewindestiften.
Das Spannlager SB203 dient als einbaufertige Wälzlagereinheit für radiale Belastungen in leichten Industrieanwendungen. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, deckt der Lagereinsatz einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Die Ausführung entspricht der Normaltoleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Dank der beidseitig schleifenden Dichtung bleibt das Schmiermittel im Lagerinneren eingeschlossen, während Schmutzpartikel und Feuchtigkeit vom Wälzkörpersatz ferngehalten werden.
Dieses Radial-Spannlager eignet sich für Lagerungsstellen, bei denen Wellen zügig und unkompliziert gelagert werden sollen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Förderanlagen sowie in verfahrenstechnischen Vorrichtungen mit moderaten Beanspruchungen. Der ballige Außenring gleicht bei der Montage im passenden Gehäuse Fluchtungsfehler oder Winkelfehler der Welle aus. Dadurch reduziert das Lager unerwünschte Kantenpressungen und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf über unterschiedliche Drehzahlen hinweg.
Bei dieser Baureihe fixieren Gewindestifte den Innenring direkt auf der Welle, was eine zügige Montage ohne aufwendige Wellenschultern ermöglicht. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring erhält die Einheit eine vergrößerte Führungsfläche auf der Welle. Dies mindert das Verkippen des Lagers unter Last und verringert Schwingungen während des Betriebs. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellendurchmesser von exakt 17 mm sowie das vorgegebene Anzugsdrehmoment der Stifte.
Die Maße betragen 17 mm für den Innendurchmesser (Wellenbohrung), 40 mm für den balligen Außendurchmesser und 22 mm für die Gesamtbreite des beidseitig verbreiterten Innenrings. Anhand dieser Kenngrößen wählen Sie die passende Welle und Gehäuseaufnahme für Ihre Konstruktion aus.
Das Lager besteht aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der sowohl für die Ringe als auch für die Wälzkörper verwendet wird. Die Führung der Kugeln übernimmt ein Stahlblechkäfig. Diese Werkstoffkombination ist für Dauertemperaturen zwischen -20 und +120 Grad ausgelegt und deckt typische Anforderungen im industriellen Dauerbetrieb ab.
Eine beidseitig schleifende Dichtung dichtet den Innenraum des Wälzlagers gegen das Eindringen fester Partikel, Staub und Spritzwasser ab. Gleichzeitig hält sie das eingefüllte Schmierfett verlässlich an den Wälzkörpern. Schleifende Dichtlippen erzeugen leichten Reibungskontakt und bieten einen wirksamen Schutz in staubbelasteten Arbeitsumgebungen.
Die sphärisch gewölbte Außenkontur erlaubt es dem Lagereinsatz, sich innerhalb eines entsprechend geformten Steh- oder Flanschgehäuses frei einzupendeln. So gleicht das Bauteil fertigungs- oder montagebedingte Winkelfehler sowie Fluchtungsabweichungen der Welle selbsttätig aus. Dadurch werden Verspannungen vermieden, die andernfalls zu frühzeitigem Verschleiß der Laufbahnen führen könnten.
Die Befestigung erfolgt über integrierte Gewindestifte, die im Innenring eingelassen sind. Beim Festziehen drücken die Stiftspitzen direkt auf die Oberfläche der durchgehenden 17-mm-Welle und stellen eine kraft- und formschlüssige Verbindung her. Diese Befestigungsmethode spart axialen Bauraum und erleichtert Montage sowie Demontage bei Wartungsarbeiten.
Die Klassifizierung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die Standard-Genauigkeitsklasse für Wälzlager dieser Bauart. Sie definiert zulässige Maß- und Rundlauftoleranzen, die für gängige Aufgaben im Maschinen- und Anlagenbau genügen. Höhere Präzisionsanforderungen sind für diese Baureihe in der Regel nicht erforderlich.