NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,31 € | 24,76 € |
| 25 | 2,61 € | 23,46 € |
| 50 | 3,92 € | 22,15 € |
Das Spannlager AEL208 von NKE Steyr bietet mit 40 mm Bohrung, Exzenterspannring und balligem Außenring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuseanwendungen.
Das Spannlager AEL208 ist ein einbaufertiges Wälzlager von NKE Steyr zur Führung von Wellen in passenden Gehäusen. Aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Das Lager besitzt eine Bohrung von 40 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 43,7 mm. Durch den einseitig verbreiterten Innenring stützt die Konstruktion die Welle und erleichtert die axiale Positionierung.
Die Konstruktion nimmt primär radiale Kräfte auf und eignet sich für Lagerstellen auf zylindrischen, gezogenen Wellen. In Kombination mit einem passenden Steh- oder Flanschlagergehäuse dient die Baueinheit als Lagerung für rotierende Wellenstränge im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Durch den einseitig verlängerten Innenring verteilt sich der Anpressdruck gleichmäßig über eine definierte Kontaktfläche auf der Welle.
Der Exzenterspannring klemmt den Innenring durch Verdrehen kraftschlüssig auf der Welle fest und sichert den Sitz über einen Gewindestift. Gleichzeitig gleicht der ballige Außenring im Zusammenspiel mit der sphärischen Gehäusebohrung statische Fluchtungsfehler der Anschlusskonstruktion aus. Eine beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere vor dem Eindringen von Partikeln im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 43,7 mm entspricht die Baueinheit den Standardabmessungen dieser Reihe. Diese Maße definieren den notwendigen Gehäusesitz und bestimmen den passenden Wellendurchmesser für eine fachgerechte Montage.
Der ballig geformte Außenring sitzt beweglich in einer entsprechend gefertigten Hohlkugelfläche des Lagergehäuses. Diese Konstruktion gleicht statische Fluchtungsfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen des Rahmens oder Montagedifferenzen entstehen. Das Lager richtet sich dadurch bei der Inbetriebnahme im Gehäuse selbsttätig winklig aus.
Der Exzenterspannring greift über den exzentrischen Bund des einseitig verbreiterten Innenrings. Durch manuelles Verdrehen des Rings in Drehrichtung der Welle entsteht eine feste Klemmung. Ein integrierter Gewindestift sichert diese Verbindung abschließend, damit sich die Position im laufenden Betrieb nicht verschiebt.
Die zulässige Betriebstemperatur dieses Lagers liegt im Bereich von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie das Dichtungsmaterial ihre mechanischen Eigenschaften. Für Einsätze mit abweichenden Umgebungstemperaturen sind gesonderte Sonderausführungen erforderlich.
Beidseitig schleifende Dichtlippen liegen direkt an den Anlaufflächen des Innenrings an. Sie schützen den Wälzkörperraum vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und Fremdkörpern. Gleichzeitig halten sie den Schmierstoff im Lagerinneren, was zu einem verlässlichen Lauf unter typischen Umgebungsbedingungen beiträgt.
Diese Kennzeichnung steht für die reguläre Normaltoleranz bei Wälzlagern im industriellen Einsatz. Sie definiert die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen für Standardanwendungen. Für den regulären Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Laufgenauigkeit und wirtschaftlicher Fertigung.
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