NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,14 € | 21,62 € |
| 25 | 2,28 € | 20,48 € |
| 50 | 3,43 € | 19,33 € |
Das Spannlager UC209-28 von NKE Steyr mit 44,45 mm Bohrung und balligem Außenring dient als montagefreundliche Lagereinheit für Steh- und Flanschlagergehäuse.
Beim Spannlager UC209-28 handelt es sich um eine einbaufertige Wälzlagereinheit von NKE Steyr, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Baueinheit verfügt über eine zöllige Bohrung von 44,45 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm sowie eine Gesamtbreite von 49,2 mm. Ausgestattet mit einem beidseitig verbreiterten Innenring sorgt die Konstruktion für einen kipparmen Sitz auf der Welle. Dank integrierter Schmierbohrungen lässt sich das Lager über passende Schmiernippel im Gehäuse während der Wartungsintervalle mit frischem Schmierstoff versorgen.
Dieses Spannlager findet vor allem in Verbindung mit passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen Verwendung. Typische Einsatzbereiche liegen im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau sowie bei stationären Wellenlagerungen. Der ballige Außenring gleicht statische Fluchtungsfehler der Welle gegenüber dem Lagergehäuse aus. Durch die Auslegung für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 °C eignet sich das Lagerelement auch bei wechselnden Umgebungstemperaturen für kontinuierliche industrielle Abläufe.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt zeitsparend über zwei im Innenring eingelassene Gewindestifte. Der beidseitig verbreiterte Innenring vergrößert die Auflagefläche auf der Welle, verringert dadurch eine axiale Schrägstellung und begünstigt einen ruhigen Lauf. Das Bauteil entspricht der Standardtoleranz P0/PN bzw. ABEC 1. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob der Wellendurchmesser exakt auf das Nennmaß von 44,45 mm abgestimmt ist.
Das Spannlager besitzt einen Innendurchmesser von 44,45 mm, was einem zölligen Maß von 1 3/4 Zoll entspricht. Der Außendurchmesser beträgt 85 mm und die Gesamtbreite des beidseitig verbreiterten Innenrings liegt bei 49,2 mm. Diese Abmessungen bestimmen den Sitz auf der Welle sowie die Aufnahme im Gehäuse.
Die sphärische bzw. ballige Mantelfläche des Außenrings gleicht statische Winkelfehler zwischen Gehäuse und Welle aus. Entstehen bei der Montage minimale Fluchtungsfehler, gleitet der Ring im Gehäuse in die erforderliche Position und mindert das Risiko von Kantenbelastungen.
Die Arretierung auf der Welle geschieht mittels integrierter Gewindestifte im verbreiterten Bereich des Innenrings. Nach dem Aufschieben auf die Welle ziehen Sie die Stifte mit einem passenden Sechskantschlüssel an. Dies erzeugt eine kraftschlüssige Klemmverbindung, die sich bei Wartungsarbeiten unkompliziert wieder lösen lässt.
Das Lager verfügt über Schmierbohrungen im Außenring. Ist das Lager in einem Gehäuse montiert, das über eine Schmiernippelbohrung verfügt, kann Schmierfett direkt an die Wälzkörper geleitet werden. Dies erleichtert die regelmäßige Instandhaltung im industriellen Dauereinsatz.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 °C. Der Werkstoff 100Cr6 behält innerhalb dieser Grenzen seine Form- und Gefügestabilität. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen im oberen Grenzbereich empfiehlt sich eine Verkürzung der Schmierfristen.
P0 (nach ISO bzw. DIN) und ABEC 1 (nach US-Standard) bezeichnen die normale Standardgenauigkeit für Wälzlager. Die Maß- und Rundlauftoleranzen sind für den regulären Maschinenbau dimensioniert und unterstützen eine wirtschaftliche sowie montagefreundliche Verwendung auf üblichen Industriewellen.
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