ZEN
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Das Spannlager YET207 von ZEN (35x72x38,9 mm) kombiniert einen balligen Außenring mit einem Exzenterspannring für eine sichere Wellenbefestigung.
Beim Spannlager YET207 handelt es sich um eine einbaufertige Wälzlagereinheit von ZEN, die vorwiegend für radiale Lasten konzipiert ist. Die Abmessungen betragen 35 mm Bohrungsdurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 38,9 mm Gesamtbreite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich dieses Lager durch eine hohe Formstabilität aus. Beidseitig schleifende Dichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutz und Feuchtigkeit. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau.
Dieses Spannlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen in passenden Gehäusen gelagert werden und fertigungsbedingte Fluchtungsfehler auftreten können. Durch den balligen Außenring gleicht die Lagereinheit statische Fluchtungsfehler oder Ausrichtungsungenauigkeiten der Welle gegenüber dem Lagergehäuse aus. Die beidseitig schleifende Dichtung dient dem Schutz vor eindringenden Partikeln und Feuchtigkeit bei anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.
Das Spannlager YET207 verfügt über einen einseitig verbreiterten Innenring und wird mithilfe eines Exzenterspannrings auf der Welle fixiert. Diese Befestigungsart eignet sich besonders für Wellen mit einer festen Drehrichtung, da sich der Ring bei Rotation selbsttätig festzieht. Zudem verringert der breitere Innenring die Kippneigung des Lagers auf der Welle. Beachten Sie bei der Auslegung den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius sowie den Platzbedarf für die axiale Breite von 38,9 mm.
Die Abmessungen betragen 35 mm Innendurchmesser (Bohrung), 72 mm Außendurchmesser und eine Gesamtbreite von 38,9 mm. Die Breite resultiert aus dem einseitig verbreiterten Innenring inklusive Spannring. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellendurchmesser sowie die Aufnahmebohrung des Gehäuses auf Übereinstimmung mit diesen Werten.
Der Exzenterspannring wird auf den exzentrischen Ansatz des Lagerinnenrings aufgesetzt und in Drehrichtung der Welle verdreht. Durch die exzentrische Geometrie verklemmen sich Ring und Innenring fest auf der Welle. Anschließend sichert eine Gewindestiftschraube im Spannring die Position gegen unbeabsichtigtes Lösen.
Die sphärisch gewölbte Mantelfläche des Außenrings dient dem Ausgleich von statischen Fluchtungsfehlern. Wird das Lager in einem Gehäuse mit passend hohlkugeliger Bohrung montiert, kann sich der Außenring neigen. Dadurch werden Fluchtungsfehler ausgeglichen, die durch ungenaue Ausrichtung oder Toleranzen bei der Gestellmontage entstehen.
Schleifende Dichtungen liegen mit Dichtlippen direkt am Innenring an. Diese Konstruktion schützt das Innere des Wälzlagers wirkungsvoll vor Staub, Schmutzpartikeln und Spritzwasser. Gleichzeitig halten die Dichtungen das Schmierfett verlässlich im Lager, was einen reibungsarmen Lauf unter anspruchsvollen Bedingungen unterstützt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten der Wälzlagerstahl und das Dichtungsmaterial ihre mechanischen Eigenschaften. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sollten Sie die thermische Belastung der umgebenden Bauteile und die Eignung des Schmierstoffs berücksichtigen.
Das Lager besteht aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), der für hohe Tragfähigkeit und Formstabilität ausgelegt ist. Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau zuverlässig ab.
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