RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,27 € | 24,22 € |
| 35 | 2,55 € | 22,94 € |
Das Spannlager AEL207 D1 von RHP Wälzlager bietet eine 35 mm Bohrung, Exzenterspannring-Befestigung und balligen Außenring für modulare Gehäuselagerungen.
Das Spannlager AEL207 D1 dient als einbaufertige Lagereinheit für radiale Belastungen in passenden Gehäusen. Durch den Außenring mit balliger Mantelfläche gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler der Welle aus. RHP Wälzlager fertigt den Innen- und Außenring aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Beidseitig schleifende Dichtungen schützen das Innere vor eindringenden Schmutzpartikeln.
Dieses Wälzlager kommt vorwiegend in Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen zum Einsatz, wenn Konstruktionen mit gezogenen Wellen ausgeführt sind. Durch den einseitig verbreiterten Innenring stützt die Einheit die Welle stabil ab und reduziert Kippbewegungen im Betrieb. Typische Aufgaben finden sich im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bei Lagerungen mit vorrangig radialer Last.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Dadurch bleibt das Lager auch bei erhöhter Betriebstemperatur formstabil und funktionstüchtig.
Der Exzenterspannring ermöglicht eine schnelle und kraftschlüssige Arretierung auf einer zylindrischen Welle mit 35 mm Durchmesser. Der Ring wird auf dem exzentrischen Ansatz des Innenrings in Drehrichtung festgedreht und mit der Klemmschraube gesichert. Dieses System eignet sich vor allem für Wellen mit gleichbleibender Drehrichtung. Gegenüber einfachen Klemmschrauben schont die breite Anlagefläche den Wellenwerkstoff und verringert Passungsrost.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Gesamtbreite von 25,4 mm passt der Lagereinsatz in entsprechende Gehäuseeinheiten. Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich mit dem Innendurchmesser des vorgesehenen Lagergehäuses.
Ein Exzenterspannring greift über den exzentrischen Bund des verbreiterten Innenrings. Durch Verdrehen in Wellendrehrichtung entsteht ein fester Klemmschluss auf der 35-mm-Welle, der anschließend über einen Gewindestift gesichert wird. Das System schont den Wellenwerkstoff.
Die ballige Mantelfläche erlaubt das Verschwenken des Lagereinsatzes in einer hohlkugelig ausgeführten Gehäusebohrung. Dadurch gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler aus, die durch Fertigungstoleranzen der Tragkonstruktion oder leichte Schiefstellungen beim Einbau auftreten können.
Beidseitig schleifende Dichtungen dichten den Laufbahnbereich direkt am Innenring ab. Die Dichtlippen halten Staub, Feuchtigkeit und Schmutzpartikel fern und tragen dazu bei, dass die Schmierstofffüllung im Lagerinneren verbleibt.
Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bildet den Werkstoff für Innen- und Außenring. Dieser Chromstahl bietet Formstabilität unter rollender Belastung und ist für den angegebenen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit deckt übliche Anforderungen an Rundlauf und Passgenauigkeit bei Gehäuselagerungen im industriellen Einsatz ab.