SKF
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| 35 | 2,74 € | 24,70 € |
Das Spannlager 1726207 -2RS1 von SKF bietet mit 35 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitiger Schleifdichtung verlässlichen Schutz vor Schmutz.
Das Spannlager 1726207 -2RS1 ist eine einbaufertige Lagereinheit aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für rotierende Wellen. Mit den Hauptabmessungen von 35 mm Innendurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite entspricht die Konstruktion den Maßen klassischer Rillenkugellager. Im Unterschied zu gängigen Spannlagern verfügt diese Ausführung über keinen verbreiterten Innenring und keine zusätzliche Befestigungsvorrichtung auf der Welle. Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Die Lagereinheit wird vorwiegend in entsprechend geformten Gehäusen montiert, um radiale Belastungen aufzunehmen. Die ballige Außenring-Mantelfläche gleicht statische Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäusekonstruktion aus. Dabei schützt die beidseitig schleifende Dichtung das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Das Bauteil kommt vor allem im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit standardisierten Passungssitzen zum Einsatz.
Der ballige Außenring erfordert eine entsprechend sphärisch geformte Gehäusebohrung, um Schiefstellungen bei der Montage spannungsfrei auszugleichen. Da der Innenring nicht axial verbreitert ist, beansprucht das Lager auf der Welle nur 17 mm Baubreite. Die beidseitige 2RS1-Schleifdichtung unterstützt den Erhalt des Schmierstoffs im Lagerraum. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad deckt das Bauteil betriebliche Anforderungen bei moderaten Umgebungstemperaturen ab.
Ein einbaufertiges Kugel-Spannlager der Marke SKF mit 35 mm Bohrungsdurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite. Das Bauteil besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6, besitzt einen sphärischen Außenring zum Ausgleich von Fluchtungsfehlern und ist ab Werk mit beidseitig schleifenden Dichtungen ausgestattet.
Die sphärisch ausgeführte Außenkontur dient dazu, statische Winkelfehler zwischen Welle und Anschlusskonstruktion auszugleichen. Sitzt das Lager in einem Gehäuse mit passender kugeliger Aufnahme, stellt sich der Außenring bei Fluchtungsfehlern selbstständig ein. Das verhindert übermäßige Kantenpressungen an den Wälzkörpern und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf.
Diese Lagervariante besitzt keinen verbreiterten Innenring und bietet keine integrierte mechanische Befestigung wie Exzenterspannringe oder Gewindestifte. Die axiale und radiale Fixierung erfolgt direkt über den Wellensitz mittels geeigneter Passungen oder Wellenabsätze. Konstruktionen nutzen diese kompakte Bauform, wenn der axiale Bauraum auf der Welle begrenzt ist.
Das Nachsetzzeichen kennzeichnet beidseitig montierte, berührende Schleifdichtungen. Diese Dichtlippen liegen am Innenring an, um Verunreinigungen sowie Feuchtigkeit aus dem Lagerinneren fernzuhalten. Gleichzeitig unterstützt die Dichtungsausführung den Schmierstoffrückhalt im Bauteil.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Einsatzbereich wird maßgeblich durch den Standard-Wälzlagerstahl sowie das Material der berührenden Schleifdichtungen bestimmt. Für Anwendungen außerhalb dieses Fensters sind gesonderte Werkstoff- und Dichtungskonzepte erforderlich.
Das Lager wird in der Normaltoleranz P0 gefertigt, was der Bezeichnung PN oder der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse definiert die Maß-, Form- und Laufgenauigkeit für standardisierte industrielle Anwendungen. Sie genügt üblichen Anforderungen bei Standardlagerungen im Maschinenbau.
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