FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,17 € | 79,25 € |
| 30 | 8,34 € | 75,07 € |
Das Spannlager UC215-46 von FAG bietet mit 73,025 mm Bohrung, balligem Außenring und Gewindestift-Fixierung eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen im Maschinenbau.
Das Spannlager UC215-46 von FAG ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit zur Aufnahme überwiegend radialer Belastungen in Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 73,025 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 77,8 mm eignet sich dieses Lager für zöllig dimensionierte Wellenverbindungen. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und die korrosionsbeständige Ausführung tragen zur Verschleißfestigkeit bei. Ein leichter Polyamidkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Das Bauteil kommt vor allem in Steh- und Flanschgehäusen zum Einsatz, bei denen Montagetoleranzen ausgeglichen werden müssen. Durch den balligen Außenring kompensiert die Baueinheit statische Fluchtungsfehler der Welle, die beim Ausrichten der Gehäusekonstruktion entstehen. Die beidseitig schleifende Dichtung mit zusätzlicher Schleuderscheibe hält Schmutzpartikel sowie Spritzwasser fern und bindet das Schmiermittel in der Laufbahn. Damit passt das Lager zu anspruchsvollen Umgebungsbedingungen in Fördertechnik und Anlagenbau.
Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle großflächig ab, was die Verkippung verringert und die Laufruhe fördert. Die mechanische Arretierung erfolgt über Gewindestifte direkt auf der Wellenoberfläche. Das ermöglicht einen zügigen Einbau sowie schnellen Austausch ohne zusätzliche Montagehülsen. Ausgeführt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 bietet das Bauteil eine verlässliche Maßhaltigkeit für industrielle Serien- oder Ersatzbedarfe.
Die Baueinheit besitzt einen Innendurchmesser von 73,025 mm. Der ballige Außendurchmesser beträgt 130 mm und die Gesamtbreite über den Innenring liegt bei 77,8 mm. Diese Maße dienen dem passgenauen Einsatz in genormten Gehäusekörpern.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte, die in den beidseitig verbreiterten Innenring eingelassen sind. Durch das Festziehen der Schrauben verspannt sich der Ring formstabil auf der Welle. Diese Methode erlaubt eine unkomplizierte Montage und sichert das Bauteil gegen axiales Wandern.
Die sphärische Mantelfläche des Außenrings ermöglicht ein gezieltes Verkippen im Gehäuse. Dadurch gleicht das Lager statische Fluchtungsfehler oder montagebedingte Winkelfehler zwischen Welle und Anschlusskonstruktion eigenständig aus, was Kantenspannungen auf die Wälzkörper verhindert.
Für den Schutz sorgt eine beidseitig angeordnete, schleifende Dichtung, die durch vorgelagerte Schleuderscheiben ergänzt wird. Diese Scheiben schleudern groben Staub und Spritzwasser mechanisch ab, während die Dichtlippen den Innenraum abdichten und das Austreten von Schmierfett verhindern.
Das Lager verfügt über integrierte Schmierbohrungen im Außenring. Bei Gehäusen mit Schmiernippelanschluss lässt sich frischer Schmierstoff direkt in den Wälzkörperraum einbringen. Dies unterstützt den zuverlässigen Dauerbetrieb bei thermischer oder schmutzbedingter Beanspruchung.
Dank des Polyamidkäfigs und der Dichtungskomponenten deckt das Lager einen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad ab. Innerhalb dieser Grenzwerte bleiben die Maßstabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie die Elastizität des Käfigwerkstoffs für industrielle Anwendungen vollständig erhalten.
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