SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,15 € | 22,11 € |
| 35 | 2,32 € | 20,94 € |
Das Spannlager YET205-014 von SKF bietet mit 22,23 mm Bohrung, Exzenterspannring und balligem Außenring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuseeinheiten.
Das Spannlager YET205-014 ist ein einbaufertiges Wälzlager mit einseitig verbreitertem Innenring und balliger Außenkontur. Es stammt von SKF und basiert auf Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Konzipiert für Wellendurchmesser von 22,23 mm, gleicht die sphärische Außenfläche im passenden Gehäuse statische Fluchtungsfehler der Welle aus. Beidseitig schleifende Dichtungen schützen das Innere vor Partikeln und Feuchtigkeit bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Spannlager ist für Konstruktionen mit überwiegend radialer Belastung konzipiert, bei denen Wellen unkompliziert gelagert werden sollen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau. Durch den einseitig verbreiterten Innenring erhält das Lager eine vergrößerte Auflagefläche, was ein Verkippen auf der Welle vermindert. In Kombination mit einem passenden Stehlager- oder Flanschlagergehäuse gleicht die ballige Außenkontur fertigungsbedingte Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen aus.
Der Exzenterspannring arretiert den Innenring form- und kraftschlüssig auf der Welle. Sie schieben die Einheit auf die 22,23-mm-Welle und drehen den Ring in Drehrichtung der Welle fest, ehe Sie ihn über die Klemmschraube fixieren. Diese Klemmung eignet sich besonders für konstante Drehrichtungen. Zudem ist diese Lagerausführung nachschmierbar: Über die Schmierbohrung im Außenring führen Sie bei Bedarf Schmierstoff nach, was die Gebrauchsdauer der Lagerstelle im Betrieb unterstützt.
Das Lager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 22,23 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Gesamtbreite von 31 mm. Durch diese Abmessungen passt die ballige Außenfläche in entsprechende Gehäuseeinheiten, während die zylindrische Innenbohrung auf Wellen mit 22,23 mm Durchmesser montiert wird. Der Innenring ist dabei einseitig verbreitert.
Die sphärische Mantelfläche des Außenrings ermöglicht den Ausgleich statischer Winkelfehler. Sitzt das Lager in einem Gehäuse mit entsprechend hohlkugeligem Sitz, kann sich die Einheit bei Fluchtungsfehlern oder Durchbiegungen der Welle frei ausrichten. Dies wirkt schädlichen Kantenpressungen an den Wälzkörpern entgegen und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf.
Die beidseitig angebrachten schleifenden Dichtlippen liegen mit leichtem Druck an den Anlaufflächen des Innenrings an. Sie halten Staub, Schmutzpartikel und Feuchtigkeit vom Lagerinneren fern und verringern den Austritt von Schmierstoff. Bei staubiger Umgebung bietet dieser Dichtungstyp wirksamen Schutz, erzeugt im Vergleich zu Deckscheiben jedoch reibungsbedingt geringfügig mehr Erwärmung.
Das Spannlager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Dichtungswerkstoffe behalten in diesem thermischen Fenster ihre Form- und Funktionsstabilität. Bei anhaltend höheren Betriebstemperaturen sollten Sie die Nachschmierfristen verkürzen und ein thermisch passendes Schmierfett einsetzen.
Über Schmierbohrungen im Außenring lässt sich altes Schmierfett bei laufender Instandhaltung durch frisches Fett ersetzen. Dies ist bei anspruchsvollen Umgebungsbedingungen mit Schmutz oder Feuchtigkeit vorteilhaft. Die regelmäßige Nachschmierung unterstützt die Gebrauchsdauer der Lagerung, setzt jedoch eine erreichbare Schmierstelle am Gehäuse voraus.
Hierbei handelt es sich um Bezeichnungen für dieselbe Normaltoleranzstufe. P0 beziehungsweise PN ist die gängige Kennzeichnung für Standard-Wälzlager. Die Angabe ABEC 1 stammt aus dem US-amerikanischen Standard. Beide Einstufungen definieren vergleichbare Toleranzbereiche für Maßhaltigkeit und Rundlauf im industriellen Maschinenbau.
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