SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 13,52 € | 257,17 € |
| 5 | 27,06 € | 243,63 € |
Das Spannlager YAR218 -2F von SKF mit 90 mm Bohrung und balligem Außenring eignet sich für Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Das Spannlager YAR218 -2F ist eine einbaufertige Lagereinheit für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit den Abmessungen von 90 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 89 mm Breite nimmt diese Ausführung von SKF vorwiegend radiale Belastungen auf. Der Werkstoff 100Cr6 verleiht den Bauteilen eine solide Verschleißfestigkeit. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt dieses Wälzlager gängige Industrienormen für den Dauereinsatz in Förderanlagen und Produktionsmaschinen.
Konstruktionen mit langen Wellen neigen bei der Montage zu statischen Fluchtungsfehlern. Das Spannlager YAR218 -2F gleicht solche Winkelfehler im Zusammenspiel mit einem passenden Gehäuse durch seinen balligen Außenring aus. Die integrierte schleifende Dichtung mit Schleuderscheibe schützt das Innere vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Förder- und Transportanlagen, bei denen Wellen über Gewindestifte fest fixiert werden.
Der beidseitig verbreiterte Innenring sorgt für eine vergrößerte Anlagefläche auf der Welle. Dadurch verringert sich das Kipprisiko unter Last, was zu einem ruhigen Laufverhalten beiträgt. Die Arretierung erfolgt unkompliziert über Gewindestifte direkt auf der gezogenen Welle. Bei der Auslegung sollten Sie den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad berücksichtigen. Für Instandhalter und Händler erleichtert diese genormte Bauweise den zügigen Komponententausch im laufenden Betrieb.
Dieses Modell besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Gesamtbreite von 89 mm. Die Abmessungen basieren auf einem beidseitig verbreiterten Innenring, wodurch das Lager stabil auf der Welle sitzt und ein Verkippen im Gehäuse reduziert wird.
Das Lager verfügt über eine beidseitig schleifende Dichtung, die mit einer zusätzlichen Schleuderscheibe kombiniert ist. Diese Konstruktion hält Fremdkörper wie Schmutz oder Spritzwasser mechanisch vom Kugelbereich fern. Gleichzeitig wirkt die Dichtlippe dem Austreten des Schmierstoffs unter normalen Betriebsbedingungen im industriellen Umfeld entgegen.
Die Montage erfolgt über integrierte Gewindestifte im verbreiterten Innenring. Diese Stifte werden direkt gegen die Wellenoberfläche angezogen, um eine form- und kraftschlüssige Arretierung zu erzielen. Diese Methode erlaubt eine unkomplizierte Ausrichtung und eignet sich vor allem für gezogene Wellen im industriellen Anlagenbau.
Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Spanne behält der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 seine Formstabilität, und die Dichtelemente bleiben elastisch. Bei Anwendungen mit extremen Spitzenwerten sollte die Schmierstoffauslegung separat beachtet werden.
Eine sphärisch gewölbte Mantelfläche am Außenring ermöglicht es dem Lager, statische Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen. Bei leichten Montageungenauigkeiten oder Durchbiegungen der Welle stellt sich das Lager im Gehäuse passend ein, was Kantenpressungen an den Wälzkörpern entgegenwirkt.
Diese Einstufung entspricht der genormten Normaltoleranz für Wälzlager in der Industrietechnik. Sie definiert zulässige Maß- und Rundlauftoleranzen für standardisierte Baugruppen. Für die allermeisten Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Präzisionsklasse ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Laufgenauigkeit und wirtschaftlicher Fertigung.
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