SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,80 € | 53,13 € |
| 30 | 5,58 € | 50,35 € |
Das Spannlager YAR210-115 -2F von SKF bietet mit 49,213 mm Bohrung und balligem Außenring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuseeinheiten.
Dieses einbaufertige Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet sich primär zur Aufnahme radialer Belastungen auf Wellen. Mit einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Gesamtbreite von 51,6 mm bildet das Spannlager YAR210-115 -2F eine kompakte Lagereinheit. Der ballige Außenring gleicht bei der Montage im passenden Gehäuse statische Fluchtungsfehler der Welle aus. Entsprechend der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 ist das Bauteil für gängige Anforderungen im industriellen Dauerbetrieb ausgelegt.
Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Anwendungen, bei denen Bauteile auf zölligen Wellen fixiert werden. Die Montage erfolgt über Gewindestifte im Innenring, wodurch sich das Bauteil direkt auf der Welle arretieren lässt. Konstruktionen mit beidseitig verbreitertem Innenring verringern eine Verkippung auf der Welle. Dadurch unterstützt das Lager einen ruhigen Lauf bei überwiegenden Radiallasten und deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ab.
Die Ausführung -2F verfügt über eine beidseitig schleifende Dichtung, die durch zusätzliche Schleuderscheiben ergänzt wird. Diese Konstruktion schützt das Innere vor eindringendem Schmutz, Feuchtigkeit und Staubpartikeln. Gleichzeitig hält sie das Schmiermittel im Wälzkörperraum zurück. Bei der Lagerauswahl ist darauf zu achten, dass die zöllig ausgelegte Wellenbohrung von 49,213 mm exakt zum Wellendurchmesser passt, um Passungsspiel und Unwuchten während des Betriebs zu vermeiden.
Mit einer Innenbohrung von 49,213 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Innenringbreite von 51,6 mm entspricht das Bauteil der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Über diese genormten Hauptabmessungen lässt sich das Spannlager in Gehäuse mit sphärischer Aufnahme einsetzen.
Integrierte Gewindestifte im Innenring klemmen das Bauteil direkt auf dem Wellenkörper fest. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring vergrößert sich die Auflagefläche auf der Welle, was die Gefahr eines Verkippens im laufenden Betrieb reduziert.
Die ballige Außenkontur gleicht statische Fluchtungsfehler zwischen Gehäusebohrung und Welle aus. Bei montagebedingten Schiefstellungen richtet sich der Außenring im Gehäuse schwenkend aus. Dies mindert Kantenpressungen an den Wälzkörpern und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung auf den Laufbahnen.
Das Nachsetzzeichen -2F kennzeichnet beidseitig schleifende Dichtungen mit zusätzlichen Schleuderscheiben. Diese Kombination schirmt das Lagerinnere gegen eindringenden Schmutz und Feuchtigkeit ab und hält das Schmiermittel im Inneren. Dadurch bleibt der Wälzkörperraum auch bei staubigen Umgebungsbedingungen geschützt.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. In diesem Betriebsbereich behält der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 seine Maßhaltigkeit, und die Dichtungselemente bleiben funktionstüchtig. Für Anwendungen außerhalb dieses Fensters sind gesonderte Auslegungen erforderlich.
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