INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 13,57 € | 257,74 € |
| 5 | 27,13 € | 244,18 € |
Das Spannlager GYE90 -KRR-B von INA-Schaeffler bietet mit 90 mm Bohrung und balligem Außenring eine montagefreundliche Lösung für Gehäuselagerungen.
Dieses Wälzlager aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ist für überwiegend radiale Lasten konstruiert. Das Spannlager GYE90 -KRR-B verfügt über einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 96 mm. Es eignet sich dank seiner Abmessungen für anspruchsvolle Konstruktionen im Maschinen- und Anlagenbau. Als nachschmierbare Einheit erlaubt es eine bedarfsgerechte Wartung über die vorgesehene Schmierbohrung im Gehäuseverbund.
Das Lager findet seinen Platz vor allem in passenden Steh- und Flanschlagergehäusen der industriellen Förder- und Antriebstechnik. Durch den balligen Außenring gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler aus, die beim Ausrichten der Welle oder durch Fertigungstoleranzen der Rahmenkonstruktion entstehen. Die beidseitige Lippendichtung schützt das Innere vor eindringenden Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit. Diese Ausführung kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo Umgebungsbedingungen den Schutz vor Verunreinigungen und eine stabile Wellenführung erfordern.
Die mechanische Befestigung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im Innenring. Dieses Prinzip ermöglicht eine schnelle Montage auf durchgehenden, glatten Wellen ohne zusätzliche Anschlagsschultern. Der beidseitig verbreiterte Innenring verringert dabei die Neigung zum Verkippen auf der Welle merklich und unterstützt eine kipparme Führung. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) definiert die Maßgenauigkeit für den passgenauen Einbau.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Gesamtbreite von 96 mm über den Innenring gemessen. Diese Maße definieren den benötigten Einbauraum in passenden Gehäusen.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte, die direkt im beidseitig verbreiterten Innenring sitzen. Durch das gleichmäßige Anziehen der Stifte wird das Lager sicher auf der zylindrischen Welle fixiert, ohne dass gesonderte Spannhülsen oder Absätze erforderlich sind.
Der ballige oder sphärische Außenring dient dem Ausgleich von statischen Fluchtungsfehlern. Sitzt das Lager in einem Gehäuse mit entsprechend hohlkugeligem Sitz, kann sich die Einheit bei der Montage schrägstellen, um Winkelfehler zwischen Welle und Anschraubfläche auszugleichen.
Das Lager ist mit beidseitigen Lippendichtungen (Ausführung KRR bzw. 2RS) ausgestattet. Diese berührenden Dichtlippen halten Schmierfett im Lagerinneren und bieten einen wirksamen Schutz gegen das Eindringen von festen Verunreinigungen und Spritzwasser aus der Arbeitsumgebung.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die Dichtungswerkstoffe sind für diese Temperaturen ausgelegt, sofern bei höheren Dauertemperaturen die Schmierfristen entsprechend angepasst werden.
Über die Schmierbohrungen im Außenring und den Gehäuseschmiernippel lässt sich frisches Schmierfett direkt in den Wälzkörperraum nachfördern. Dies ermöglicht eine bedarfsgerechte Wartung bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen oder Schmutzeinwirkung.