SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,46 € | 27,98 € |
| 35 | 2,95 € | 26,49 € |
Das Spannlager YAT207 von SKF bietet mit 35 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitig schleifender Dichtung eine montagefertige Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager YAT207 ist ein einbaufertiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser sowie 33 mm Gesamtbreite. Als Lagereinsatz für passende Steh- oder Flanschlagergehäuse gleicht die sphärische Außenkontur montagebedingte Fluchtungsfehler der Welle aus. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Beidseitig schleifende Dichtungen schützen das Innere vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Lager vorwiegend in Verbindung mit passenden Gehäusekörpern zur Lagerung rotierender Wellen bei überwiegend radialer Belastung. Durch den balligen Außenring gleicht die Baueinheit statische Schiefstellungen aus, die beim Verschrauben der Gehäusekonstruktion entstehen können. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Lagerungsanwendungen mit staubigen Umgebungsbedingungen.
Die Fixierung auf der 35-mm-Welle erfolgt über Gewindestifte im Innenring. Dieser ist einseitig verbreitert ausgeführt, was die Auflagefläche auf der Welle vergrößert und ein Verkippen des Lagers im Betrieb verringert. Die Arretierung mit Gewindestiften erlaubt eine zügige Montage auf gezogenen Wellen ohne aufwendige Wellenschultern. Die beidseitig schleifende Dichtung schirmt die Wälzkörper gegen Partikel ab, erzeugt durch den Lippenkontakt jedoch etwas Reibung.
Das Lager verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Gesamtbreite von 33 mm über den Innenring gemessen. Diese Maße entsprechen den standardisierten Vorgaben für Gehäuselagereinsätze der Baugröße 207 und bestimmen die erforderliche Gehäusebohrung sowie den passenden Wellendurchmesser.
Die mechanische Befestigung auf der Welle geschieht mithilfe von Gewindestiften, die im einseitig verbreiterten Innenring integriert sind. Beim Anziehen pressen sich die Spitzen auf den Wellenkörper und sichern das Wälzlager gegen axiales Verschieben sowie gegen Verdrehen während des Betriebs.
Die sphärisch geschliffene Außenfläche des Lagers dient dem Ausgleich statischer Fluchtungsfehler. In Kombination mit einem passend hohlkugelig ausgeformten Lagergehäuse kann sich der gesamte Lagereinsatz geringfügig einpendeln. Dies mindert das Auftreten von Kantenspannungen, falls Welle und Gehäusebohrung beim Einbau nicht exakt zueinander fluchten.
Das Wälzlager wird aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Härte und Formstabilität aus, um den mechanischen Beanspruchungen im industriellen Dauereinsatz standzuhalten.
Die Betriebstemperatur dieses Lagers liegt im Bereich zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Spanne bleiben die Werkstoffeigenschaften von Dichtungsmaterial und Wälzlagerstahl bei sachgerechtem Betrieb erhalten.
Eine beidseitig angebrachte, berührend schleifende Dichtung schirmt die Wälzkörper gegen das Eindringen fester Schmutzpartikel ab. Gleichzeitig hält sie das Schmiermittel im Lagerinneren, was den Betrieb unter staubbelasteten Bedingungen unterstützt.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership