NKE
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Das Spannlager GYE50 -KRRB von NKE Steyr (50x90x51,6 mm) besitzt einen balligen Außenring, Gewindestift-Befestigung sowie beidseitige Lippendichtungen.
Das Spannlager GYE50 -KRRB von NKE Steyr ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit für industrielle Lagerungsaufgaben. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 51,6 mm nimmt diese Einheit vorwiegend radiale Belastungen auf. Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle ab und mindert das Risiko von Verkippungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), eignet sich dieses Spannlager für vielfältige Anwendungen.
Der Haupteinsatzbereich liegt in passenden Gehäuseeinheiten, bei denen fertigungs- oder montagebedingte Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Die sphärische Außenkontur gleicht statische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäusebohrung aus. Die beidseitige Lippendichtung schützt das Innere vor Schmutzeintrag und Staub. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad lässt sich die Lagereinheit flexibel in standardisierten Industrieantrieben und mechanischen Führungen nutzen.
Die Montage des Lagers erfolgt über integrierte Gewindestifte direkt auf der Welle. Diese Klemmung ermöglicht eine rasche Fixierung auf gezogenen Wellen ohne zusätzliche Wellenabsätze. Da das Lager nachschmierbar ausgeführt ist, lässt sich bei Bedarf frischer Schmierstoff über eine Schmierbohrung zuführen, was die Gebrauchsdauer im Betrieb unterstützt. Bei der Montage sind die passende Gehäusepassung für den balligen Außenring sowie das Anzugsmoment der Gewindestifte zu beachten.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Gesamtbreite von 51,6 mm entspricht die Einheit standardisierten Abmessungen. Der Innenring ist beidseitig verbreitert ausgeführt. Diese Maße ermöglichen den Einbau in passende Steh-, Flansch- oder Spannlagergehäuse mit sphärischer Gehäusebohrung.
Der Außenring des Lagers ist ballig geformt und sitzt in einer entsprechend hohlkugelig ausgeführten Gehäusebohrung. Durch dieses Prinzip gleicht das Lager statische Schiefstellungen und Fluchtungsfehler der Welle aus. Dynamische Taumelbewegungen während des Betriebs gleicht diese Bauform dagegen nicht aus, weshalb die Welle vorab ausgerichtet werden sollte.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte im verbreiterten Bereich des Innenrings. Diese Stifte werden radial gegen die Welle geschraubt und klemmen das Lager form- und kraftschlüssig fest. Diese Methode erlaubt einen schnellen Ein- und Ausbau auf marktüblichen gezogenen Wellen, ohne dass axiale Absätze oder Sicherungsringe nötig sind.
Die beidseitig montierte Lippendichtung schützt die Laufbahnen und Wälzkörper vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und festen Fremdkörpern. Gleichzeitig hält sie das Schmierfett im Inneren des Lagers zurück. Diese berührende Dichtungsvariante eignet sich besonders für Umgebungen mit normaler bis erhöhter Schmutzbelastung.
Ja, dieses Modell ist als nachschmierbare Ausführung konzipiert. Über entsprechende Schmiernuten und Bohrungen im Außenring lässt sich über den Schmiernippel des passenden Gehäuses neues Wälzlagerfett zuführen. Dies empfiehlt sich insbesondere bei starker Belastung oder bei Betriebstemperaturen nahe dem Grenzwert von +120 Grad.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad. Dieser Bereich entspricht den Spezifikationen für Standardanwendungen mit üblicher Erwärmung. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 trägt innerhalb dieser thermischen Grenzen zu einer beständigen Maßhaltigkeit der Komponenten bei.
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