NKE
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Spannlager GE35 -KRRB von NKE Steyr mit 35 mm Bohrung, balligem Außenring und Exzenterspannring für montagefreundliche Wellenbefestigungen im Maschinenbau.
Das Spannlager GE35 -KRRB ist eine einbaufertige Baueinheit für Wellendurchmesser von 35 mm. NKE Steyr fertigt dieses Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Mit einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Gesamtbreite von 51,1 mm dient das Bauteil vorwiegend der Aufnahme radialer Belastungen. Durch die beidseitige Lippendichtung bleibt der Schmierstoff im Lagerinneren geschützt, während Schmutzpartikel abgehalten werden.
Das Spannlager GE35 -KRRB kommt überall dort zum Einsatz, wo Wellen ohne aufwendig bearbeitete Lagersitze geführt werden sollen. Die sphärische Mantelfläche des Außenrings ermöglicht in Verbindung mit einem passenden Gehäuse den Ausgleich statischer Fluchtungsfehler. Winkelabweichungen, die durch Fertigungstoleranzen der Unterkonstruktion oder Wellendurchbiegungen entstehen, gleicht die ballige Außenkontur im Gehäusesitz aus. Das Lager eignet sich für Konstruktionen mit einfachen Lagerstellen und mäßigen Drehzahlen.
Die Klemmung über den Exzenterspannring sorgt für eine einfache und kraftschlüssige Arretierung auf gezogenen Wellen. Der Ring wird in Drehrichtung angezogen und mit einer Gewindeschraube gesichert, wodurch das Lager axial fixiert bleibt. Der beidseitig verbreiterte Innenring stützt die Welle auf einer größeren Kontaktfläche ab. Diese Geometrie vermindert die Neigung des Innenrings zum Kippen auf der Welle und unterstützt so einen ruhigen, vibrationsarmen Lauf der Konstruktion.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite über den Innenring von 51,1 mm auf. Der Außenring ist ballig ausgeführt. Mit diesen metrischen Abmessungen passt das Bauteil in standardisierte Stehlager- und Flanschlagergehäuse mit entsprechend sphärischer Aufnahmebohrung.
Der Exzenteransatz am Innenring greift formgenau in die exzentrische Ausdrehung des Spannrings. Durch manuelles Verdrehen des Spannrings auf dem Bund verspannen sich beide Bauteile kraftschlüssig auf der Welle. Anschließend sichert eine Klemmschraube die Verbindung gegen unbeabsichtigtes Lösen während des Betriebs, vorzugsweise bei gleichbleibender Drehrichtung.
Die kugelförmig geschliffene Außenfläche erlaubt ein kontrolliertes Schwenken des Lagers in einer passend geformten Gehäusebohrung. Dadurch gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler der Welle selbsttätig aus. Montagebedingte Schiefstellungen der Lagersitze führen so nicht zu schädlichen Zwangskräften oder vorzeitigem Verschleiß der Wälzkörper.
Die beidseitig angeordneten Lippendichtungen liegen elastisch am Innenring an und schließen den Innenraum des Wälzlagers ab. Sie verhindern den Austritt von Schmierstoff und halten Umgebungseinflüsse wie Feuchtigkeit, Staub oder feine Partikel fern. Diese Schutzwirkung unterstützt die Lebensdauer bei mäßig staubiger oder feuchter Arbeitsumgebung.
Die beidseitige Verbreiterung vergrößert die Auflagefläche auf der Welle deutlich gegenüber standardmäßigen Rillenkugellagern. Durch diese Abstützung verringert sich die Hebelwirkung von Querkräften, was einem Verkippen des Lagers auf der Welle vorbeugt. Das Ergebnis ist ein stabilerer Rundlauf auch bei dynamischen Belastungen.
Das Spannlager ist für den Betrieb im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie die elastischen Lippendichtungen ihre Formstabilität und Schutzfunktion im industriellen Einsatz.
NKE AUSTRIA GmbH
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