INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,31 € | 24,88 € |
| 35 | 2,62 € | 23,57 € |
Das Spannlager GRAE25 -NPP-B von INA-Schaeffler bietet mit 25 mm Bohrung, balligem Außenring und Exzenterspannring eine nachschmierbare Lösung für Gehäuselagerungen.
Das Spannlager GRAE25 -NPP-B von INA-Schaeffler ist ein einbaufertiges Wälzlager für Wellen mit 25 mm Durchmesser. Es kombiniert einen einseitig verbreiterten Innenring mit einem balligen Außenring von 52 mm Außendurchmesser und 31 mm Gesamtbreite. Als Werkstoff kommt Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) zum Einsatz. Beidseitige Lippendichtungen schützen das Lagerinnere vor dem Eindringen von Verunreinigungen und bewahren den Schmierstoff im Wälzraum. Zudem ist das Bauteil für eine Nachschmierung über Gehäusebohrungen ausgelegt.
Dieses Lager dient vorwiegend der Aufnahme von Radiallasten in Kombination mit passenden Steh-, Flansch- oder Spanngehäusen. Durch die ballige Mantelfläche des Außenrings gleicht die Einheit statische Fluchtungsfehler oder Winkelfehler der Welle gegenüber der Gehäusebohrung aus. Die sphärische Außenkontur erlaubt dabei ein kontrolliertes Schwenken im Gehäusesitz während der Ausrichtung. Typische Einsatzfelder finden sich in Gehäuselagerungen des allgemeinen Maschinenbaus, bei denen gezogene Wellen montiert werden. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Die Befestigung auf der Welle erfolgt über einen Exzenterspannring, der auf dem Bund des Innenrings verdreht und mit einem Gewindestift geklemmt wird. Diese Klemmverbindung ist für Anwendungen mit gleichbleibender Drehrichtung auf gezogenen Wellen ausgelegt. Der einseitig verbreiterte Innenring sorgt für eine vergrößerte Führungsfläche auf der Welle und vermindert ein Verkippen unter Belastung. Für die Wartung ist zu berücksichtigen, dass das nachschmierbar ausgeführte Lager auf passende Schmieröffnungen und Schmierkanäle im Gehäuse angewiesen ist.
Mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einem balligen Außendurchmesser von 52 mm sowie einer Breite von 31 mm über den Innenring passt das Bauteil in standardisierte Gehäusebohrungen. Diese metrischen Abmessungen erlauben die Kombination mit passenden Gehäusen. Vor dem Einbau sind der Wellendurchmesser und der Bauraum im Gehäusesitz zu prüfen.
Die sphärisch geformte Außenfläche passt in entsprechend hohlkugelig bearbeitete Gehäusesitze. Dadurch kann sich das Lager im Gehäuse schrägstellen und montagebedingte Winkelfehler oder Durchbiegungen der Welle ausgleichen. Dies vermeidet unerwünschte Kantenpressungen an den Wälzkörpern und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf unter radialer Belastung.
Nach dem Aufschieben des Lagers auf die Welle wird der Exzenterring auf den Innenringbund gesetzt. Durch Verdrehen in Drehrichtung der Welle entsteht eine kraftschlüssige Klemmung, die abschließend mit dem Gewindestift fixiert wird. Dieses System ermöglicht eine rasche Montage auf gezogenen Wellen ohne zusätzliche Anschlagschultern.
Beidseitig angeordnete berührende Lippendichtungen dichten den Wälzkörperraum gegen Schmutz sowie Feuchtigkeit ab. Die Lippen laufen elastisch auf dem Innenring an und halten gleichzeitig das Schmierfett im Lager. Dieser Schutz eignet sich für Umgebungen mit normalem Schmutzaufkommen.
Ja, über Schmiernuten und Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in den Wälzkörperraum nachführen. Das verwendete Lagergehäuse muss dafür über einen Schmiernippel und passende Schmierkanäle verfügen, die auf die Position der Lagerbohrung abgestimmt sind.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) als auch die Dichtungen behalten in dieser Spanne ihre mechanischen Eigenschaften. Bei Einsatzbedingungen außerhalb dieses Fensters sind Sonderausführungen für Tief- oder Hochtemperaturanwendungen zu wählen.