FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,00 € | 113,84 € |
| 20 | 12,00 € | 107,84 € |
Die FAG Spannhülse H3122 fixiert Wälzlager mit kegeliger Bohrung auf zylindrischen, metrischen Wellen mit 100 mm Durchmesser.
Die Spannhülse H3122 dient zur form- und kraftschlüssigen Befestigung von Wälzlagern mit kegeliger Innenbohrung auf zylindrischen Wellen. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 145 mm sowie einer Breite von 81 mm deckt dieses Bauteil von FAG klassische Anforderungen im Maschinenbau ab. Durch die geschlitzte Konstruktion lässt sich das Lager an beliebiger Position auf einer glatten Welle montieren, ohne dass eine zusätzliche Wellenschulter erforderlich ist.
Dieses Befestigungselement eignet sich für Wälzlagerungen, bei denen Lager mit kegeliger Bohrung auf metrischen Voll- oder Hohlwellen sitzen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen, in denen Pendelrollenlager oder Pendelkugellager axiale Lasten aufnehmen und Wellendurchbiegungen ausgleichen. Die Hülse erlaubt eine stufenlose Ausrichtung auf der Welle. Bei der Montage wird der Lagerinnenring axial auf die Mantelfläche getrieben, um das radiale Betriebsspiel einzustellen.
Die Hülse weist an der Mantelfläche eine Kegelsteigung von 1:12 auf, die zu Lagern mit entsprechend kegeliger Bohrung passt. Zum Lieferumfang gehören eine passende Nutmutter sowie ein Sicherungsblech. Diese Kombination dient dazu, ein selbsttätiges Lösen der Verbindung während des Betriebs zu verhindern. Bei der Konstruktion ist auf den passenden Wellendurchmesser von 100 mm und ausreichenden axialen Montageraum für das Anziehen der Mutter zu achten.
Mit einer Innenbohrung von 100 mm für metrische Wellen, einem Außendurchmesser von 145 mm und einer Baubreite von 81 mm ist das Bauteil ausgelegt. Der Außenmantel verfügt über einen Standardkegel von 1:12. Diese Maße bestimmen den benötigten Wellensitz und den passenden Lagerinnenring.
Der Lieferumfang umfasst neben dem geschlitzten Hülsenkörper eine passende Nutmutter sowie ein Sicherungsblech. Die Nutmutter treibt das Lager beim Anziehen auf den Kegel. Das Sicherungsblech greift in eine Nut der Mutter ein und dient dazu, die Verbindung gegen unbeabsichtigtes Lösen im Betrieb abzusichern.
Der Kegel 1:12 beschreibt die Verjüngung des Außendurchmessers über die Hülsenlänge. Beim Aufschieben des Lagers mit kegeliger Bohrung weitet sich der Lagerinnenring, während sich die geschlitzte Hülse auf die Welle presst. Dieser Vorgang reduziert die Lagerluft und sorgt für einen festen Reibschluss.
Vorgesehen ist diese Ausführung für glatte, metrische Zylinderwellen mit 100 mm Nenndurchmesser. Da keine Absätze oder Gewinde auf der Welle erforderlich sind, lässt sich die Lagerung flexibel an der gewünschten Stelle montieren. Das vereinfacht sowohl die Wellenfertigung als auch spätere Instandhaltungsarbeiten.
Das Sicherungsblech dient der formschlüssigen Arretierung der Nutmutter auf dem Hülsengewinde. Nach dem Einstellen des Lagers wird eine Lasche des Blechs in eine Aussparung der Nutmutter umgebogen. Diese Sicherung soll ein ungewolltes Losdrehen durch Vibrationen oder wechselnde Lastrichtungen im industriellen Einsatz verhindern.
Auf dieser Hülse montieren Anwender Wälzlager mit kegeliger Bohrung und dem Kennzeichen für einen 1:12-Kegel, beispielsweise Pendelrollenlager oder Pendelkugellager. Das Lager muss für den entsprechenden Außendurchmesser der Hülse ausgelegt sein, um eine korrekte Klemmung auf der 100-mm-Welle zu ermöglichen.
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