NKE
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Das Sicherungsblech MBL40 von NKE Steyr sichert Wellenmuttern formschlüssig auf Wellen mit 200 mm Durchmesser gegen unbeabsichtigtes Lösen.
Das Sicherungsblech MBL40 dient als formschlüssiges Verbindungselement im Maschinenbau, um Nutmuttern auf Wellen oder Spannhülsen zu fixieren. Gefertigt aus Stahl widersteht das Bauteil mechanischen Beanspruchungen im industriellen Einsatz. Mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 245 mm und einer Breite von 3 mm ist dieses Element von NKE Steyr exakt auf entsprechende Wellenabschnitte abgestimmt. Das Bauteil ermöglicht eine direkte Handhabung und Sicherungswirkung bei der Wellenmontage.
Dieses Sicherungselement kommt bei Wälzlagerungen zum Einsatz, bei denen Nutmuttern zur axialen Fixierung oder Einstellung des Lagerspiels dienen. Das Sicherungsblech MBL40 soll das Losdrehen der Mutter durch Schwingungen oder Lastwechsel im Betrieb verhindern. Typische Einsatzbereiche finden sich bei größeren Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Die Ausführung eignet sich für Wellenkonstruktionen mit passender Längsnut, in die der innere Sicherungslappen formschlüssig eingreift.
Die Wirkungsweise basiert auf einer formschlüssigen Verriegelung zwischen Welle und Nutmutter. Bei der Montage gleitet der innenliegende Sicherungslappen in die vorgefräste Nut der Welle oder Spannhülse. Nach dem Anziehen der Mutter biegen Monteure einen der äußeren Blechlappen in eine Nut am Außenumfang der Wellenmutter. Das Sicherungsblech MBL40 aus Stahl sichert die Mutter gegen unbeabsichtigtes Verdrehen, ohne benachbarte Bauteile zu verspannen.
Mit einem Innendurchmesser von 200 mm, einem Außendurchmesser von 245 mm sowie einer Materialbreite von 3 mm passt das Sicherungselement zwischen Wellenschulter und Nutmutter. Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich von Wellendurchmesser und Nutbreite mit diesen Maßen.
Gefertigt aus Stahl erlaubt das Sicherungselement das gezielte Umbiegen der äußeren Sicherungslappen in die Mutternuten, ohne dass der Werkstoff bricht. Stahl bietet hierbei die nötige Festigkeit gegenüber mechanischen Scherkräften, die im laufenden Betrieb an der Mutter auftreten.
Für eine zuverlässige Arretierung empfiehlt sich bei jeder Neumontage ein neues Blech. Bereits umgebogene Lappen ermüden im Werkstoffgefüge beim Zurückbiegen und können bei wiederholter Beanspruchung brechen. Ein neues Sicherungsblech bietet wieder die volle formschlüssige Haltekraft der Befestigung.
Der innere Lappen greift direkt in die Längsnut der Welle oder Spannhülse ein. Dadurch soll das Mitdrehen des Blechs auf dem Wellenkörper vermieden werden. So entsteht die feste Referenzbasis, gegen die anschließend die Nutmutter durch das Umbiegen eines äußeren Lappens formschlüssig arretiert wird.
Auszuwählen ist derjenige äußere Lappen, der nach dem Festziehen der Mutter am besten mit einer Nut fluchtet. Das Umbiegen erfolgt mit einem geeigneten Werkzeug kontrolliert in die Vertiefung der Mutter, um das Material gleichmäßig und rissfrei umzuformen.
Wälzlagerungen sind im Betrieb oft Schwingungen und Vibrationen ausgesetzt. Ohne ein geeignetes Sicherungselement könnten sich Nutmuttern lockern. Das Sicherungsblech erzeugt einen mechanischen Formschluss, der dazu beiträgt, die axiale Position des Lagers stabil auf der Welle zu halten.
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