FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 1,18 € |
| 100 | 10% | 1,12 € |
| 250 | 15% | 1,05 € |
| 500 | 20% | 0,99 € |
Das Sicherungsblech MB7 von FAG Wälzlager dient der formschlüssigen Sicherung von Nutmuttern auf Wellen und Spannhülsen mit 35 mm Bohrung gegen unbeabsichtigtes Lösen.
Mit dem Sicherungsblech MB7 erhalten Sie ein mechanisches Verbindungselement aus Stahl, das Wellenmuttern gegen Verdrehen schützt. Das Bauteil verfügt über eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 57 mm und eine Materialstärke von 1,25 mm. Bei rotierenden Wellenkonstruktionen treten Schwingungen auf, die Verschraubungen lockern können. Das Sicherungselement trägt dazu bei, diesen Vorgang zu verhindern, indem es die Position der Mutter auf dem Wellengewinde mechanisch fixiert.
Dieses Sicherungsblech kommt vorwiegend bei der axialen Festlegung von Wälzlagern auf zylindrischen Wellen oder Spannhülsen zum Einsatz. Es arbeitet im Verbund mit passenden Nutmuttern der Baureihe KM. Das Blech wird auf die Welle geschoben, die Mutter angezogen und anschließend eine der äußeren Laschen in eine Nut der Mutter gebogen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in industriellen Antriebssträngen mit regelmäßigen Richtungswechseln.
Die Konstruktion setzt auf Formschluss statt reiner Reibung. Der innenliegende Lappen greift direkt in die Längsnut der Welle oder Spannhülse ein und blockiert die Eigenrotation der Scheibe. Die am Umfang verteilten Außenlaschen bieten flexible Eingriffsmöglichkeiten. Nach dem Festziehen der Wellenmutter wird eine der Außenlaschen auf die nächstliegende Mutternut ausgerichtet und hineingebogen. Der biegefähige Stahl hält die Mutter auch bei wechselnden Belastungen fest in ihrer Position.
Mit einer Innenbohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 57 mm und einer Stärke von 1,25 mm ist das Bauteil gefertigt. Diese Abmessungen sind auf Wellen und Spannhülsen mit dem entsprechenden Anschlussdurchmesser sowie auf Nutmuttern mit passender Gewindegröße abgestimmt.
Es verhindert das selbsttätige Lösen von Nutmuttern, die Wälzlager axial auf der Welle fixieren. Durch Vibrationen und Drehmomentschwankungen können sich Schraubverbindungen lockern. Das Blech stellt eine mechanische Blockade her und stabilisiert so die axiale Lage der Bauteile.
Gefertigt aus Stahl, bietet das Bauteil eine ausreichende Festigkeit für die auftretenden Haltekräfte und lässt sich gleichzeitig plastisch verformen. So können die Sicherungslaschen ohne Werkstoffbruch in die Mutternuten gebogen werden.
Ausgelegt für Nutmuttern der Baureihe KM7, passt die Innenbohrung auf die zugehörigen metrischen Wellengewinde. Die äußeren Lappen greifen passgenau in die vorgefrästen Umfangsnuten dieser standardisierten Wellenmuttern ein.
Bei Wartungsarbeiten empfiehlt sich der Austausch des Blechs. Das Zurückbiegen und erneute Anbiegen der Blechlaschen führt zu Materialermüdung und Mikrorissen im Stahl. Ein neues Blech erhält die vorgesehene Haltefunktion der Verriegelung.
Die Welle oder Spannhülse benötigt eine durchgehende Längsnut, in die der innere Lappen des Sicherungsblechs eingreift. Ohne diese Haltenut kann das Element kein Verdrehen verhindern, da der Formschluss zur Welle fehlt.
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