SKF
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| 30 | 6,52 € | 58,76 € |
Das Schrägkugellager 7308 BECBP von SKF mit den Maßen 40x90x23 mm nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten bei einem Druckwinkel von 40 Grad auf.
Das Schrägkugellager 7308 BECBP ist ein einreihiges Radial-Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) der Explorer-Leistungsklasse. Konstruktiv bedingt leitet die innenliegende Geometrie Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte gezielt über die schräg gestellten Laufbahnen ab. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt dieses Bauteil eine freie Schmierstoffzufuhr im System. Der formstabile Polyamidkäfig sorgt dabei für eine reibungsarme Führung der Wälzkörper bei normalen Betriebsbedingungen.
Dieses Schrägkugellager kommt vor allem dort zum Zug, wo gleichzeitig hohe Radial- und Axialkräfte auf eine Welle einwirken. Durch den Nenndruckwinkel von 40 Grad nimmt das Lager erhebliche Axialbelastungen in einer Richtung auf. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit kombinierten Belastungen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, bindet es sich direkt in vorhandene Öl- oder Fettkreisläufe des Gehäuses ein, setzt jedoch eine saubere Einbauumgebung voraus.
Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht der Lagerstelle eine hohe axiale Tragfähigkeit in einer definierten Lastrichtung. Durch die CB-Ausführung ist das Lager universell für den satzweisen Einbau vorbereitet: Bei einer Montage in O- oder X-Anordnung stellt sich unmittelbar eine geringe Axialluft ein, ohne dass Passscheiben erforderlich werden. Zudem unterstützt die engere Toleranzklasse mit Maßgenauigkeit nach P6 und Laufgenauigkeit nach P5 einen ruhigen, schwingungsarmen Rundlauf in anspruchsvollen Baugruppen.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 23 mm verfügt das Bauteil über genormte Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verzichtet auf Befestigungsflansche oder Ringnuten. Durch diese standardisierten Abmessungen passt die Komponente in genormte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad optimiert das Bauteil gezielt für die Übertragung einseitiger Axialkräfte. Gegenüber Lagern mit kleineren Winkeln nimmt diese Ausführung höhere Längskräfte auf der Welle auf.
Der Käfig aus Polyamid führt die Kugeln präzise und zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute Dämpfungseigenschaften aus. Dadurch laufen die Wälzkörper leise und reibungsarm im Betrieb. Der Werkstoff ist für einen Dauereinsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt und mit gängigen mineralischen Schmierstoffen verträglich.
Bei der O-Anordnung weisen die Drucklinien nach außen auseinander, was der Lagerung eine breitere Stützbasis und höhere Kippsteifigkeit verleiht. Die X-Anordnung führt die Drucklinien zur Wellenachse zusammen und gleicht Fluchtungsfehler besser aus. Durch die Fertigungsausführung entsteht bei beiden Anordnungen direkt eine definierte, geringe Axialluft.
Da das Lager ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, bringt es keine werksseitige Fettfüllung mit. Vor der ersten Inbetriebnahme erfordert es eine fachgerechte Erstschmierung mit geeignetem Wälzlagerfett oder den Anschluss an eine Umlaufschmierung. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern, müssen externe Wellendichtringe am Maschinengehäuse vorgesehen werden.
Diese Spezifikation teilt die Fertigungsgenauigkeit in zwei funktionale Bereiche auf. Die Maßgenauigkeit der Anschlussmaße entspricht der Klasse P6 und sorgt für engere Toleranzfelder an Bohrung und Außendurchmesser als der Standard. Die Laufgenauigkeit erreicht die noch feinere Klasse P5, wodurch Rundlauffehler minimiert und Vibrationen bei höheren Drehzahlen reduziert werden.
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