SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,07 € | 77,22 € |
| 30 | 8,14 € | 73,15 € |
Das Schrägkugellager 7311 BEP von SKF nimmt mit 55x120x29 mm und 40 Grad Druckwinkel hohe einseitige Axial- sowie Radialkräfte auf.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7311 BEP ist für kombinierte Belastungen ausgelegt, bei denen gleichzeitig Radialkräfte und ausgeprägte Axialkräfte in einer Richtung wirken. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), entspricht die Ausführung der normalen Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und besitzt normale Radiallagerluft. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, lässt sich die Einheit unkompliziert in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.
Dieses Lager kommt vor allem in Lagerungsanordnungen zum Tragen, die neben radialen Kräften eine definierte axiale Führung in einer Wirkungsrichtung verlangen. Die Konstruktion ist für Anwendungen mit kombinierten Radial- und Axialkräften konzipiert. Um axiale Gegenkräfte aufzunehmen, wird die Einheit in der Praxis gegen ein zweites Schrägkugellager angestellt. Durch den Druckwinkel von 40 Grad stützt die Bauform axiale Kräfte gezielt ab und leitet sie in die Anschlusskonstruktion weiter.
Der verbaute Polyamidkäfig führt die Wälzkörper mit geringer Eigenmasse und unterstützt einen geräuscharmen Lauf der Bauteile. Die Werkstoffkombination ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine werkseitig integrierten Dichtscheiben. Schmierstoffzufuhr sowie der Schutz vor Verschmutzungen erfolgen daher über die umgebende Gehäusekonstruktion, etwa über ein zentrales Schmiersystem.
Die Hauptabmessungen betragen 55 mm für die Bohrung, 120 mm für den Außendurchmesser und 29 mm in der Breite. Der Außenring schließt zylindrisch ohne Nut oder Flansch ab, wodurch das Wälzlager in genormte Standardgehäuse passt.
Einreihige Ausführungen übertragen Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer definierten Richtung. Durch den Druckwinkel von 40 Grad leitet das Bauteil axiale Beanspruchungen schräg über die Wälzkörper in die Laufbahnen von Innen- und Außenring weiter.
Der Käfig besteht aus Polyamid und zentriert die Kugeln auf ihrer Laufbahn. Diese Werkstoffwahl reduziert das Bauteilgewicht gegenüber massiven Metallkäfigen und unterstützt einen elastischen, vibrationsarmen Lauf innerhalb des spezifizierten Temperaturbereichs.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 Grad und +120 Grad. Ausschlaggebend für diese Grenzwerte sind neben dem Wälzlagerstahl 100Cr6 vor allem die thermischen Eigenschaften des verbauten Polyamidkäfigs.
Die offene Konstruktion erlaubt eine direkte Schmierung über das Schmiersystem der Gesamtmaschine, beispielsweise über Ölbad oder Umlaufschmierung. Dichtfunktionen gegen Staub und Feuchtigkeit müssen von der umgebenden Gehäusedichtung übernommen werden.
Das Wälzlager ist in der Normaltoleranz P0 (äquivalent zu ABEC 1 bzw. PN) gefertigt. Es entspricht damit den Standardanforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus an Maß-, Form- und Laufgenauigkeit.
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