SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 16,74 € | 150,68 € |
Das Schrägkugellager 7217 BECBP von SKF bietet mit 85 mm Bohrung und 150 mm Außendurchmesser eine präzise Führung für kombinierte Belastungen.
Das Schrägkugellager 7217 BECBP ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) der Explorer-Leistungsklasse von SKF. Durch den definierten Druckwinkel von 40 Grad nimmt diese Konstruktion neben hohen Radialkräften auch einseitig wirkende Axialkräfte auf. Das offene Lager besitzt einen Außenring ohne Flansch oder Nut und arbeitet in einem Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Die Führung der Wälzkörper übernimmt ein leichter Polyamidkäfig.
Das Schrägkugellager 7217 BECBP kommt zum Einsatz, wenn Wellenführungen gleichzeitig Radiallasten und einseitige Axialkräfte übertragen müssen. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsstellen mit kombinierten Lasten, bei denen eine definierte axiale Führung erforderlich ist. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau häufig paarweise mit einem gegengestellten zweiten Lager. Das Lagerpaar weist bei Montage in O- oder X-Anordnung eine geringe Axialluft auf, was eine genaue Führung der Welle unterstützt.
Dieses Wälzlager verbindet Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit erhöhter Laufgenauigkeit nach P5. Diese Kombination reduziert den Rundlauffehler im Betrieb, während die Einbaumaße der Standardnorm entsprechen. Der integrierte Polyamidkäfig sorgt für geringe Massenkräfte und vibrationsarmen Lauf bei normaler Radiallagerluft. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Konstruktion eine externe Schmierstoffversorgung sowie eine Gehäuseabdichtung gegen Verunreinigungen.
Die Hauptabmessungen betragen 85 mm Bohrungsdurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite. Diese genormten Maße ermöglichen die Auslegung passender Lagersitze auf Wellen und in Gehäusen.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln zu den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad befähigt das Lager, beträchtliche Axialkräfte in einer Richtung aufzunehmen, verlangt jedoch eine ständige Mindestbelastung im Betrieb.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtungen ist das Bauteil auf eine Schmierung über das Aggregat ausgelegt. Je nach Betriebsanforderungen erfolgt die Schmierstoffzufuhr über eine externe Fett- oder Ölschmierung der Lagerstelle.
Der Käfig aus Polyamid weist ein geringes Eigengewicht auf und führt die Kugeln reibungsarm im Betrieb. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Bei speziellen Schmierstoffen ist auf die chemische Verträglichkeit mit Polyamid zu achten.
Die Ausführung kombiniert die Maßtoleranz P6 für Bohrung, Außendurchmesser und Breite mit der engeren Lauftoleranz P5. Dadurch werden geringe Rundlaufabweichungen der Lagerringe erzielt, was die Führungsgenauigkeit rotierender Wellen unterstützt.
Bei der Anordnung zweier Lager in O- oder X-Konfiguration entsteht ein Lagersatz mit geringer Axialluft. Diese gezielte Paarung dient dazu, Axialkräfte aus beiden Richtungen aufzunehmen und die axiale Verschiebung der gelagerten Welle eng zu begrenzen.
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