FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 94,14 € | 1.788,71 € |
| 3 | 188,28 € | 1.694,57 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7332 -B-MP von FAG mit 160x340x68 mm nimmt hohe Radiallasten und einseitige Axialkräfte zuverlässig auf.
Das Schrägkugellager 7332 -B-MP gehört zur Gruppe der Radial-Wälzlager und führt Wellen mit 160 mm Durchmesser präzise. Durch die schräg versetzten Laufbahnen eignet sich diese Baueinheit für kombinierte Belastungen, bei denen Radialkräfte gleichzeitig mit Axialkräften in einer Richtung auftreten. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verleiht dem Lager formstabile Laufeigenschaften. Als offene Ausführung ohne Dichtscheiben ist das Lager für den Betrieb im geschmierten Gehäuse ausgelegt.
Lager dieser Baugröße übertragen hohe Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte bei anspruchsvollen Wellenlagerungen. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, werden sie üblicherweise gegen ein zweites Lager angestellt montiert. Der weite Betriebstemperaturbereich von -20 bis +200 Grad erlaubt den Einsatz in thermisch hoch beanspruchten Industrieumgebungen mit kontinuierlicher Schmiermittelzufuhr.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad sorgt dafür, dass das Lager beachtliche axiale Belastungen im Verhältnis zur Radiallast aufnehmen kann. Je steiler dieser Winkel ausfällt, desto tragfähiger reagiert die Konstruktion auf Axialschub. Der massive Messingkäfig führt die Kugeln reibungsarm und zeigt sich unempfindlich gegenüber Schwingungen, Stößen sowie Schmierstoffzusätzen. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) entspricht das Bauteil gängigen Industriestandards für Standardpassungen.
Das Lager weist eine Bohrung von 160 mm auf. Der Außendurchmesser beträgt 340 mm bei einer Gesamtbreite von 68 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 7332. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Die Wirkungslinie der Kräfte verläuft unter einem Winkel von 40 Grad zur Radialebene. Dadurch überträgt das Schrägkugellager axiale Kräfte gezielt von einer Laufbahn auf die andere. Ein Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Bauteil eine hohe axiale Tragfähigkeit im Verhältnis zur Radiallast.
Offene Lager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Sie laufen üblicherweise in geschlossenen Gehäusen mit Öl- oder Fettschmierung. Die Bauform erlaubt einen ungehinderten Schmierstoffaustausch und eignet sich für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +200 Grad, da keine temperaturempfindlichen Elastomer-Dichtlippen verbaut sind.
Der Käfig aus Messing führt die Wälzkörper auf ihrer Umlaufbahn und verhindert deren gegenseitige Berührung. Messing besitzt gute Notlaufeigenschaften, verhält sich widerstandsfähig bei Stoßbelastungen und verträgt hohe thermische Beanspruchungen. Dadurch arbeitet das Lager auch unter rauen industriellen Betriebsbedingungen vibrationsarm.
Einreihige Ausführungen nehmen Axialkräfte nur in einer Richtung auf. In der Praxis erfolgt der Einbau daher meist paarweise in O- oder X-Anordnung gegen ein spiegelbildlich ausgerichtetes Gegenlager. Durch diese Anstellung lässt sich die gewünschte axiale Lagerluft oder Vorspannung für die gesamte Lagerstelle präzise einstellen.
Diese Angabe definiert die Fertigungs- und Laufgenauigkeit nach gängigen Wälzlagernormen. P0 (auch Normaltoleranz oder PN genannt) entspricht der US-amerikanischen Einstufung ABEC 1. Sie stellt das Standardmaß für industrielle Anwendungen dar und erlaubt den zuverlässigen Betrieb auf normgerecht gefertigten Lagersitzen.
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