FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 59,45 € | 535,10 € |
Auf einen Blick: Das Schrägkugellager 7319 -B-MP von FAG führt kombinierte Lasten mit 40 Grad Druckwinkel bei Bohrung 95 mm und Außendurchmesser 200 mm.
Das Schrägkugellager 7319 -B-MP von FAG ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch die innere Geometrie mit einem Druckwinkel von 40 Grad stützt dieses Lager radiale Kräfte sowie einseitig wirkende axiale Belastungen ab. Mit den Abmessungen 95 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 45 mm Breite eignet sich die Konstruktion für schwere Wellenlagerungen. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben ermöglicht eine flexible Einbindung in bestehende Schmiersysteme mit Öl oder Schmierfett.
Anwendungen mit kombinierten Belastungen erfordern Wälzlager, die hohe Axialkräfte in einer Richtung aufnehmen. Das Schrägkugellager 7319 -B-MP überträgt diese Lasten gezielt über die schräg angeordneten Laufbahnen. Häufig erfolgt der Einbau paarweise, um axiale Kräfte aus beiden Richtungen gegenzuhalten. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Lager zurück, wenn Standard-Rillenkugellager an die Grenze ihrer axialen Tragfähigkeit stoßen. Der massive Außenring ohne Flansch oder Nut fügt sich passgenau in genormte Gehäusebohrungen ein.
Der Kennbuchstabe B signalisiert einen Druckwinkel von 40 Grad, wodurch das Lager für hohe axiale Kräfte ausgelegt ist. Der massive Messingkäfig (MP) führt die Wälzkörper sicher bei Schwingungen oder thermischer Beanspruchung. Dieses Modell deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Da das Lager offen ausgeführt ist, bestimmen Sie das Schmiermittel passend zu den Betriebsbedingungen. Beachten Sie bei der Auslegung die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und die normale Radiallagerluft für reguläre Passungsverhältnisse.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 45 mm. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch sich das einreihige Bauteil bündig in zylindrische Gehäuse einpassen lässt. Anhand dieser Hauptmaße prüfen Instandhalter und Konstrukteure die Maßhaltigkeit für die jeweilige Wellenkonstruktion.
Der Buchstabe B kennzeichnet einen Druckwinkel von 40 Grad, der für die Aufnahme hoher axialer Kräfte in einer Wirkrichtung ausgelegt ist. Die Kennzeichnung MP steht für einen massiven Messingkäfig. Dieser Werkstoff erweist sich bei Vibrationen, Stoßbelastungen und erhöhten Betriebstemperaturen als formstabil bei der Führung der Wälzkörper.
Für dieses offene Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Messingkäfig gilt ein zulässiger Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Da keine elastischen Dichtlippen verbaut sind, hängt die tatsächliche Temperaturgrenze im laufenden Betrieb maßgeblich von der thermischen Stabilität des gewählten Schmierfetts oder Schmieröls ab.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Konstruktionen mit externer Abdichtung im Maschinengehäuse profitieren von dieser Bauform, da Schmierstoffe wie Ölnebel, Umlauföl oder Fette ungehindert an die Laufbahnen gelangen. Zudem entsteht kein Reibungswiderstand durch berührende Dichtlippen, was die Wärmeentwicklung während des Laufs verringert.
Das Modell ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der genormten Toleranzklasse P0 (entsprechend ABEC 1). Diese Standardtoleranz eignet sich für reguläre Maschinenbau-Anwendungen mit herkömmlichen Passungssitzen auf der Welle und im Gehäuse. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich erst bei der Montage durch das Anstellen gegen ein Gegenlager ein.
Ein einreihiges Schrägkugellager nimmt radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in genau einer Richtung auf. Durch den schrägen Verlauf der Berührungslinien zwischen Innen- und Außenring entsteht unter Radiallast stets eine interne Axialkraft. Aus diesem Grund montieren Techniker das Lager üblicherweise paarweise mit einem zweiten Lager in gegensinniger Anstellung.
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