FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Schrägkugellager 7224 -B-MP von FAG mit den Maßen 120x215x40 mm nimmt hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Richtung auf.
Das Schrägkugellager 7224 -B-MP ist ein einreihiges Wälzlager mit 120 mm Bohrung, 215 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite. Hergestellt von FAG aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), überträgt dieses offene Lager radiale und axiale Kräfte über schräg versetzte Laufbahnen. Durch den Druckwinkel von 40 Grad eignet sich die Ausführung speziell für Betriebsstellen, an denen einseitig wirkende Axiallasten mit Radialbelastungen zusammentreffen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Dieses einreihige Schrägkugellager kommt typischerweise bei kombinierten Belastungen in anspruchsvollen Wellenlagerungen zum Einsatz. Da ein einzelnes Lager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt die Montage in der Praxis meist gegen ein zweites Lager, das die Gegenführung übernimmt. Durch den Messingkäfig eignet sich die Ausführung auch bei thermischer Beanspruchung und Betriebstemperaturen im Bereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die offene Bauform erfordert eine Schmierung über das umgebende Maschinengehäuse.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet den Druckwinkel von 40 Grad, der die axiale Tragfähigkeit gegenüber Lagern mit kleinerem Winkel begünstigt. Das Kürzel MP steht für einen Messingkäfig. Messing führt die Wälzkörper präzise und bleibt auch bei Schwingungen oder Temperaturwechseln formstabil. Da dieses Lager offen ausgeführt ist und keinen Außenringflansch besitzt, integrieren Anwender es direkt in abgedichtete Gehäuse mit Öl- oder Fettschmierung. Beim Einbau ist die wirksame Lastrichtung der axialen Kräfte zu beachten.
Das Lager weist eine Bohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Gesamtbreite von 40 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Vorgaben für die jeweilige Baugröße. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt über keinen Flansch oder Nuten.
Das Kürzel B steht für den 40-Grad-Druckwinkel zur Aufnahme einseitiger Axialkräfte. Die Kennzeichnung MP verweist auf den Messingkäfig, der die Wälzkörper führt und zur mechanischen Stabilität der Baugruppe beiträgt. Beide Merkmale kennzeichnen die Bauart dieses FAG-Lagers.
Einreihige Schrägkugellager nehmen durch ihre innere Geometrie axiale Kräfte ausschließlich in einer Richtung auf. Bei radialer Belastung entsteht im Lagerinneren zudem eine axiale Kraftkomponente. Um diese Kräfte aufzunehmen und die Welle axial zu führen, wird das Lager üblicherweise gegen ein zweites, spiegelbildlich angeordnetes Wälzlager angestellt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Messingkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität. Für den praktischen Einsatz bestimmt vor allem das gewählte Schmiermittel, in welchem Umfang dieses Temperaturfenster im Dauerbetrieb nutzbar bleibt.
Da dieses Modell ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, benötigt es eine Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett aus dem umgebenden Gehäuse. Offene Bauformen erlauben einen ungehinderten Schmierstoffaustausch, erfordern jedoch saubere Umgebungsbedingungen sowie externe Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintritt und Schmierstoffverlust.
Die Einstufung in die Toleranzklasse P0 (entspricht PN oder ABEC 1) definiert die Standardgenauigkeit für Maß- und Laufeigenschaften im Maschinenbau. Sie bestimmt die Passgenauigkeit bei standardisierten Toleranzfeldern und trägt zu einem gleichmäßigen Rundlauf in Industrieanwendungen ohne gesonderte Präzisionsvorgaben bei.
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