7217 -B-MP Schrägkugellager von FAG
7217 -B-MP Schrägkugellager von FAG

FAG

Schrägkugellager FAG 7217 -B-MP

Technische Daten
 
Innendurchmesser
85 mm
Außendurchmesser
150 mm
Breite
28 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
40 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
2,09 kg
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Schrägkugellager FAG 7217 -B-MP
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Schrägkugellager FAG 7217 -B-MP

Das Schrägkugellager 7217 -B-MP von FAG bietet mit 85x150x28 mm und 40 Grad Druckwinkel eine robuste Führung für kombinierte Radial- und Axiallasten.

Das Schrägkugellager 7217 -B-MP ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft. Durch die modifizierte Innenkonstruktion und den Druckwinkel von 40 Grad nimmt diese Ausführung einseitig hohe Axialkräfte zusammen mit Radialkräften auf. Als offenes Lager ausgelegt, erlaubt die Konstruktion eine freie Schmiermittelzufuhr über die Lagerumgebung. Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und eignet sich für anspruchsvolle Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 7217 -B-MP in der Praxis?

Die Bauform kommt vorrangig zum Einsatz, wenn gleichzeitig radiale Führung und einseitige axiale Stützkräfte auftreten. Dies betrifft rotierende Wellen, bei denen eine definierte axiale Belastungsrichtung vorliegt. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung abstützt, erfolgt der Einbau im Verband meist angestellt gegen ein zweites Lager. Auf diese Weise entsteht eine steife Lagerungsanordnung mit präziser Wellenführung.

Welche Vorteile bringt der Messingkäfig bei diesem Lager?

Der Kennbuchstabe MP steht für einen massiven Messingkäfig. Der Werkstoff Messing weist eine hohe Festigkeit sowie günstige Reibungswerte gegenüber Wälzkörpern aus Stahl auf und bleibt auch bei Schwingungen formstabil. In Kombination mit der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) und dem zylindrischen Außenring ohne Flansch lässt sich das Lager passgenau in genormte Gehäusebohrungen einpassen.

Welche Maße weist das Schrägkugellager 7217 -B-MP auf?

Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Breite von 28 mm weist dieses Wälzlager definierte Standardabmessungen auf. Das Lager ist einreihig aufgebaut, besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch und entspricht in seinen Toleranzen der Standardklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.

Was bedeutet der Druckwinkel von 40 Grad bei diesem Schrägkugellager?

Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang der die Wälzkörper die Kontaktkräfte zwischen den Laufbahnen übertragen. Ein Druckwinkel von 40 Grad, gekennzeichnet durch den Zusatz B, verleiht dem Lager eine gesteigerte axiale Tragfähigkeit in einer Lastrichtung im Vergleich zu Lagern mit kleineren Druckwinkeln.

Warum ist das Schrägkugellager 7217 -B-MP als offenes Lager ausgeführt?

Die offene Bauart besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch zirkuliert das Schmiermittel, beispielsweise Öl oder Schmierfett aus dem Getriebegehäuse, ungehindert im Lagerraum. Bei der Konstruktion ist eine externe Abdichtung des Gehäuses vorzusehen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit zu verhindern.

Welcher Temperaturbereich ist für das Schrägkugellager zulässig?

Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der massive Messingkäfig sind für diese Spanne ausgelegt. Maßgeblich für den sicheren Betrieb ist zudem die thermische Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs.

Wie unterscheidet sich die Lagerluft bei der Montage von Schrägkugellagern?

Im Anlieferungszustand weist die Ausführung eine normale Radiallagerluft auf. Bei einreihigen Schrägkugellagern ergibt sich das tatsächliche Betriebsspiel oder eine gewünschte Vorspannung jedoch erst beim Einbau durch das axiale Anstellen gegenüber einem zweiten Gegenlager. Die Einstellung erfolgt über die Gehäuse- oder Wellenpassung.

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