LJT2.1/2 Schrägkugellager von NKE
LJT2.1/2 Schrägkugellager von NKE

NKE

Schrägkugellager NKE LJT2.1/2

Technische Daten
 
Innendurchmesser
63,5 mm
Außendurchmesser
127 mm
Breite
23,81 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
35 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
1,43 kg
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Schrägkugellager NKE LJT2.1/2
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Schrägkugellager NKE LJT2.1/2

Das Schrägkugellager LJT2.1/2 von NKE Steyr bietet mit 63,5 mm Bohrung und 35 Grad Druckwinkel hohe axiale Belastbarkeit in einer Lastrichtung.

Das Schrägkugellager LJT2.1/2 ist ein einreihiges Wälzlager von NKE Steyr, das für kombinierte radiale und einseitig axiale Belastungen ausgelegt ist. Die Maße betragen 63,5 mm Bohrungsdurchmesser, 127 mm Außendurchmesser und 23,81 mm Breite. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und verfügt über einen Stahlblechkäfig. Als offene Ausführung ohne Dichtscheiben eignet sich das Bauteil für Systeme mit bauseitiger Schmierstoffversorgung in einem geschützten Gehäuse.

In welchen Einbausituationen bewährt sich das Schrägkugellager LJT2.1/2?

Dieses Schrägkugellager kommt vor allem dort zum Tragen, wo hohe axiale Kräfte in einer Richtung gleichzeitig mit radialen Lasten auftreten. Die Wälzkörper übertragen die Kräfte schräg zur Radialebene über die Laufbahnen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenführungen mit einseitiger Axialbeanspruchung. Da das Lager offen ausgeführt ist, lässt sich das Schmiermedium anwendungsspezifisch abstimmen, setzt jedoch eine saubere Einbauumgebung voraus.

Welche Rolle spielt der Druckwinkel von 35 Grad bei der Auslegung?

Der Druckwinkel von 35 Grad verleiht dem Schrägkugellager LJT2.1/2 eine ausgeprägte axiale Belastbarkeit im Vergleich zu Lagern mit flacherem Kontaktwinkel. Bei der Konstruktion sind zudem die normale Radiallagerluft sowie die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) zu berücksichtigen. Einreihige Schrägkugellager werden axial meist gegen ein zweites Lager angestellt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.

Welche Abmessungen hat das Schrägkugellager LJT2.1/2?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 63,5 mm (Zollmaß 2 1/2 Zoll), einen Außendurchmesser von 127 mm und eine Baubreite von 23,81 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen Austausch in bestehenden Gehäusekonstruktionen.

Was bedeutet der Druckwinkel von 35 Grad?

Der Druckwinkel definiert die Wirkungslinie, entlang der die Berührungskräfte zwischen Wälzkörper und Laufbahn übertragen werden. Ein Winkel von 35 Grad sorgt für eine hohe axiale Tragfähigkeit in einer Richtung. Gleichzeitig nimmt das Lager radiale Kräfte auf, erfordert im Betrieb jedoch eine kontinuierliche axiale Abstützung oder Vorspannung.

Wie wird das offene Schrägkugellager LJT2.1/2 geschmiert?

Als offenes Lager ohne Deck- oder Dichtscheiben lässt sich das Schmiermittel passend zur Betriebsumgebung frei wählen. Die Schmierung kann über ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder über eine gezielte Fettfüllung erfolgen. Externe Dichtungen im Gehäusedeckel schützen dabei vor Schmierstoffverlust und eindringenden Partikeln.

In welchem Temperaturbereich kann das Lager betrieben werden?

Das Schrägkugellager LJT2.1/2 ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius ausgelegt. Sowohl der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Formstabilität. Bei der Auslegung ist sicherzustellen, dass auch das gewählte Schmiermittel für diese Temperaturen freigegeben ist.

Welche Toleranzklasse weist dieses Wälzlager auf?

Das Bauteil entspricht der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit für Maß-, Form- und Laufabweichungen erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau. Für geführte Wellen bietet diese Klasse eine passende Genauigkeit auf der Welle sowie im Gehäusesitz.

Warum muss ein einreihiges Schrägkugellager angestellt werden?

Einreihige Schrägkugellager nehmen axiale Lasten ausschließlich in einer Richtung auf. Bei reiner Radialbelastung entsteht konstruktionsbedingt eine interne Axialkraft, die die Lagerringe auseinanderdrücken würde. Daher wird dieses Lager üblicherweise paarweise oder spiegelbildlich gegen ein zweites Schrägkugellager montiert, um eine spielfreie Wellenführung zu unterstützen.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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