NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,43 € | 27,13 € |
| 25 | 2,86 € | 25,70 € |
| 50 | 4,28 € | 24,28 € |
Das Schrägkugellager 7207 -BEGA-TVP von NKE Steyr nimmt mit den Maßen 35x72x17 mm hohe radiale sowie einseitig axiale Belastungen auf.
Das Schrägkugellager 7207 -BEGA-TVP ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Normaltoleranz nach P0/PN bzw. ABEC 1. Bei einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 17 mm ist diese Ausführung für kombinierte Lasten konzipiert. Diese Bauform kommt zum Einsatz, wenn einreihig kombinierte Belastungen mit ausgeprägtem Axialanteil vorliegen. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen lässt es sich direkt in bestehende Schmierstoffkreisläufe einbinden.
Dieses einreihige Lager nimmt Radialkräfte und gleichzeitig axiale Kräfte in einer Richtung auf. Typische Einsatzbereiche finden sich in Wellenlagerungen, bei denen definierte axiale Führungskräfte auftreten. In der Standardausführung als Einzellager montieren Anwender das Bauteil meist angestellt gegen ein zweites Schrägkugellager. Auf diese Weise lassen sich beidseitige Axialkräfte abstützen und das gewünschte Betriebsspiel im Aggregat gezielt justieren.
Ein Druckwinkel von 40 Grad bewirkt, dass die Kräfte schräg zur Radialebene übertragen werden. Dieser Winkel verleiht dem Wälzlager eine hohe Belastbarkeit für Axialkräfte. Der integrierte Polyamidkäfig (TVP) führt die Kugeln reibungsarm und begünstigt einen leisen, ruhigen Lauf der Welle. Ausgelegt ist die Einheit aus Wälzlagerstahl und Kunststoffkäfig für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Da kein eigener Dichtschutz vorhanden ist, empfiehlt sich der Einsatz in sauberen, gekapselten Gehäusen.
Mit einer Innenbohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Einbaubreite von 17 mm entspricht die Ausführung den genormten Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt weder über Flansch noch Nut. Anhand dieser Werte lässt sich das Bauteil präzise mit den Lagersitzen von Welle und Gehäuse abgleichen.
Ein Druckwinkel von 40 Grad kennzeichnet die Neigung der Wirkungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugel auf den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Bei diesem Winkel ist das Lager speziell darauf ausgelegt, neben Radialkräften auch beträchtliche Axialkräfte in einer Richtung aufzunehmen. Dadurch eignet sich die Ausführung für Wellen mit einseitigem Axialschub.
Offene Wälzlager besitzen keine eigenen Deck- oder Dichtscheiben. Diese Bauart kommt bevorzugt dort zum Zug, wo Gehäusedichtungen die Lagerstelle vor Schmutz schützen und die Schmierung über ein gemeinsames Ölbad oder zentrales Schmiersystem erfolgt. Zudem verringert der Verzicht auf schleifende Dichtlippen das Reibungsmoment im Betrieb.
Der Zusatz TVP kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff ist leicht, elastisch und reduziert Laufgeräusche während des Betriebs. Das Bauteil eignet sich für den angegebenen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad und unterstützt ein stabiles Laufverhalten bei wechselnden Drehzahlen.
Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 werden genormte Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf eingehalten. Dieses Genauigkeitsniveau entspricht dem industriellen Standard im Maschinenbau und genügt für reguläre Antriebsanwendungen, um einen ruhigen und maßhaltigen Lauf der Lagerung zu erreichen.
Ausgeführt ist das Modell mit normaler Radiallagerluft. Bei einreihigen Schrägkugellagern ist jedoch vor allem die axiale Lagerluft entscheidend, die sich erst beim Einbau durch die Anstellung gegen ein Gegenlager ergibt. Über Distanzringe oder Wellenmuttern stellt der Anwender das gewünschte Betriebsspiel passend zur Konstruktion ein.
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