FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,81 € | 72,40 € |
| 30 | 7,62 € | 68,59 € |
Das Schrägkugellager 3210 -BD-XL-C3 von FAG bietet mit 50 mm Bohrung, zweireihigem Aufbau und C3-Lagerluft eine präzise Führung für kombinierte Lasten.
Das zweireihige Schrägkugellager 3210 -BD-XL-C3 nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte und Axialkräfte in beide Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt diese Ausführung von FAG über einen stabilen Stahlblechkäfig sowie die erhöhte Toleranzklasse P6 (ABEC 3). Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtung ist die Baueinheit für den Betrieb mit externer Schmierung im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Dieses zweireihige Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo kombinierte Belastungen auftreten und eine starre axiale Führung gefordert ist. Durch den Druckwinkel von 30 Grad nimmt das Bauteil beidseitige Axialkräfte sicher auf. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Lagerungsanordnungen, bei denen Führungskräfte in beide Richtungen auf engem Raum abgestützt werden müssen. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Versorgung über bauseitige Öl- oder Schmierfettkreisläufe.
Die Nachsetzzeichen kennzeichnen spezifische Eigenschaften für anspruchsvolle Einbausituationen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder feste Passungen aus, ohne dass die Wälzkörper klemmen. Zugleich bietet die Toleranzklasse P6 eine gesteigerte Rundlaufgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz. Weil der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, lässt sich das Lager zylindrisch und ohne störende Konturen in das Gehäuse einpassen.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 30,2 mm deckt das Lager definierte Einbauräume ab. Die Fertigung erfolgt nach Toleranzklasse P6 (ABEC 3), wodurch die Abmessungen und die Rundlaufgenauigkeit enger toleriert sind als bei Lagern der gewöhnlichen Normaltoleranz.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber dem Normalwert. Diese Auslegung trägt dazu bei, ein Klemmen des Lagers zu verhindern, falls im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Lagerspiel verringern.
Zweireihige Schrägkugellager entsprechen funktionell zwei gegeneinander angestellten einreihigen Lagern, beanspruchen jedoch weniger axialen Bauraum. Durch den Druckwinkel von 30 Grad nimmt die Konstruktion beidseitige Axialkräfte sowie hohe Radialkräfte auf und führt die Welle präzise.
Offene Wälzlager verfügen ab Werk weder über Dichtungen noch über eine Schmierfettfüllung. Daher ist das Bauteil bei der Montage mit einem geeigneten Schmierstoff zu versehen oder an einen bestehenden Schmierkreislauf anzuschließen, um Reibung im Betrieb zu minimieren.
Der Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad, abgestimmt auf den Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und den Stahlblechkäfig. Maßgeblich für den sicheren Betrieb in diesen Grenzen ist die Eignung des gewählten Schmierstoffs für das entsprechende Temperaturniveau.
Das Lager ist ohne Einfüllnuten gefertigt und nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen gleichermaßen auf. Dadurch ist der Einbau ohne Beachtung einer spezifischen Vorzugsrichtung bezüglich der Lastaufnahme möglich.
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