FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,81 € | 53,26 € |
| 35 | 5,62 € | 50,45 € |
Das Schrägkugellager 3207 -BD-XL-C3 von FAG bietet mit 35 mm Bohrung, zweireihigem Aufbau und C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit für kombinierte Radial- und Axialkräfte.
Das zweireihige Schrägkugellager 3207 -BD-XL-C3 von FAG nimmt gleichzeitig hohe radiale sowie beidseitige axiale Kräfte auf. Durch den Druckwinkel von 30 Grad überträgt die Konstruktion Axiallasten wirksam in beide Richtungen. Mit den Maßen 35 mm Innen- und 72 mm Außendurchmesser bei 27 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) weniger axialen Bauraum als zwei gepaarte Einzellager.
Diese Bauform stützt Wellen bei begrenztem axialen Einbauraum gegen Kippmomente und kombinierte Belastungen ab. Der Einsatz erfolgt vor allem in Lagerungen mit beidseitigen Axialkräften und kompakter Bauweise. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen handelt, ist die Lagerstelle für Gehäusekonstruktionen mit externer Abdichtung und Schmierkreisläufen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Die Ausführung weist die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 auf. Dieser zusätzliche Freiraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Welle und Gehäuse sowie Passungsübermaße beim Einpressen aus, ohne dass das Lager verspannt. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen gleichmäßig in Position. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3) weist das Lager im Vergleich zu Normaltoleranzen geringere Maß- und Lauftoleranzen auf.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Gesamtbreite von 27 mm entspricht das Lager der Standardreihe. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt, was eine standardisierte Aufnahme in Gehäusebohrungen ermöglicht.
Ein vergrößertes Lagerspiel nach Kennzeichen C3 verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Zudem gleicht das zusätzliche Radialspiel die Verengung aus, die bei festen Presspassungen auf der Welle oder im Gehäuse entsteht.
Im Lager kommt ein formstabiler Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er führt die beiden Kugelreihen gleichmäßig in ihren Laufbahnen, verhindert Berührungen der Wälzkörper untereinander und zeichnet sich durch Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen und Betriebstemperaturen im Bereich von -20 bis +150 Grad Celsius aus.
Toleranzklasse P6 (entspricht ABEC 3) definiert gegenüber der Normaltoleranz engere Maß- und Formtoleranzen sowie eine gesteigerte Rundlaufgenauigkeit. Lager dieser Toleranzklasse dienen Konstruktionen, die präzise Wellenführungen und ruhige Laufeigenschaften fordern.
Da das Lager werksseitig ohne Dicht- oder Deckscheiben geliefert wird, müssen externe Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe, Filzstreifen oder Labyrinthdichtungen in der umgebenden Gehäusekonstruktion vorgesehen werden. Diese externen Dichtungen schützen das Schmiermittel vor Auslaufen und das Lagerinnere vor Schmutz.
Dank des zweireihigen Aufbaus mit einem Druckwinkel von 30 Grad stützt das Lager radiale Kräfte sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen ab. Die Anordnung entspricht funktionell einem Paar einreihiger Schrägkugellager, beansprucht auf der Welle jedoch eine geringere Einbaubreite.
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