NKE
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Schrägkugellager LJT3.1/2 von NKE Steyr mit den Abmessungen 88,9 x 165,1 x 28,575 mm für einseitig axiale und radiale Lasten.
Das Schrägkugellager LJT3.1/2 ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in offener Bauform. Mit einer Bohrung von 88,9 mm, einem Außendurchmesser von 165,1 mm sowie einer Breite von 28,575 mm nimmt diese Ausführung kombinierte Belastungen auf. Die Laufbahnen sind zueinander geneigt, sodass Kräfte schräg zur Radialebene übertragen werden. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in ihren Bahnen. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 eignet sich die Komponente für klassische Industrieanwendungen.
Dieses einreihige Lager nimmt Radialkräfte und gleichzeitig Axialkräfte in genau einer Richtung auf. Der steile Druckwinkel von 35 Grad leitet axial wirkende Kräfte wirksam über die Schultern der Lagerringe ab. Typische Anwendungen liegen im allgemeinen Maschinenbau bei Lagerungen, in denen Wellen mit kombinierter Belastung geführt werden müssen. Treten wechselnde Axialkräfte auf, erfordert die Lagerstelle ein zweites, gegengestelltes Lager.
Der Druckwinkel von 35 Grad bietet eine im Vergleich zu flacheren Winkeln höhere axiale Belastbarkeit. Da das Lager offen ausgeführt ist, wird die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit über die umgebende Konstruktion gelöst. Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft bietet im montierten Zustand das passende Betriebsspiel für standardmäßige Passungen und thermische Bedingungen.
Die Abmessungen betragen 88,9 mm Bohrungsdurchmesser, 165,1 mm Außendurchmesser und 28,575 mm Gesamtbreite. Es handelt sich um einreihige Dimensionen aus dem zölligen Maßbereich. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugel auf den Laufbahnen zur Radialebene. Bei einem Winkel von 35 Grad überträgt das Schrägkugellager axiale Kräfte besonders wirksam in eine Richtung, während gleichzeitig radiale Lasten aufgenommen werden.
Das offene Lager besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben, wodurch Schmierfett oder Schmieröl direkt in die Laufbahnen eingebracht werden kann. In der Anschlusskonstruktion sollten Sie für eine passende Abdichtung sorgen, damit das Schmiermittel im Lagerraum verbleibt und kein Schmutz eindringt.
Die zulässige Einsatztemperatur reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese Betriebsbedingungen ausgelegt. Das gewählte Schmiermittel muss auf diesen Bereich abgestimmt sein.
Toleranzklasse P0 entspricht der internationalen Normtoleranz für Standard-Wälzlager, vergleichbar mit ABEC 1. Sie legt die zulässigen Abweichungen für Hauptmaße sowie den Rundlauf fest und bietet die geforderte Präzision für den regulären Maschinen- und Anlagenbau.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig solider mechanischer Festigkeit aus. Er hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und eignet sich für den gesamten Temperaturbereich des Wälzlagers.
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