FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,77 € | 109,76 € |
| 20 | 11,54 € | 103,99 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3211 -BD-XL-2Z von FAG nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten bei Abmessungen von 55x100x33,3 mm auf.
Das Schrägkugellager 3211 -BD-XL-2Z ist ein zweireihiges Radial-Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Bohrungsdurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 33,3 mm. Der Hersteller FAG stattet diese Baueinheit mit zwei Kugelreihen und einem Druckwinkel von 30 Grad aus. Die Konstruktion überträgt radiale Kräfte sowie beidseitige axiale Führungskräfte direkt über die schräg gestellten Laufbahnen.
Dieses zweireihige Wälzlager dient vor allem Lagerstellen, an denen gleichzeitig Radialkräfte und axiale Lasten aus beiden Richtungen wirken. Durch den Verzicht auf Flansch oder Nut am Außenring lässt sich das Lager zylindrisch in entsprechende Gehäusebohrungen einpassen. Typische Einsatzfelder finden sich in starren Wellenführungen mit kombinierten Beanspruchungen. Die integrierte Bauform ersetzt dabei häufig Paare einzelner Schrägkugellager und spart somit wertvollen axialen Bauraum ein.
Die Nachsetzzeichen dieses Lagers kennzeichnen praxisgerechte Ausstattungsmerkmale für den industriellen Dauereinsatz. Das Kürzel 2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech, die das Innere vor groben Partikeln schützen, ohne zusätzliche Schleifreibung zu erzeugen. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig und der normalen Radiallagerluft deckt das Bauteil einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ab. Die gefertigte Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3) sorgt zudem für eine erhöhte Rundlaufgenauigkeit.
Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Baubreite von 33,3 mm ist das Bauteil als zweireihiges Wälzlager mit zylindrischer Bohrung ausgeführt. Der Außenring ist glatt gefertigt, also ohne Sicherungsnut oder Flansch.
Die beidseitigen Deckscheiben aus Stahlblech schützen die Laufbahnen und Kugeln vor grobem Schmutz und mechanischen Fremdkörpern. Da diese Blechdichtungen berührungslos ausgeführt sind, entsteht keine reibungsbedingte Erwärmung. Dadurch eignet sich diese Dichtungsvariante gut für Anwendungen mit höheren Drehzahlen.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftwirkungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und Laufbahnen zur Radialebene. Bei einem Winkel von 30 Grad überträgt das Bauteil hohe Axialkräfte in beide Richtungen. Gleichzeitig stützt die Konstruktion übertragene Radialkräfte stabil im Gehäusesitz ab.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Sowohl der gehärtete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Käfig aus Stahlblech und die metallischen Deckscheiben bleiben innerhalb dieser thermischen Grenzen maßstabil und mechanisch belastbar.
Die Einstufung nach P6 oder ABEC 3 kennzeichnet engere Fertigungstoleranzen als bei herkömmlichen Normallagern. Dies betrifft unter anderem die Maßhaltigkeit der Bohrung und des Außendurchmessers sowie den Rundlauf der Ringe. Das Resultat ist ein vibrationsarmer und gleichmäßiger Betrieb in anspruchsvollen Wellenführungen.
Die Ausführung weist normale Radiallagerluft auf. Diese Standard-Lagerluft eignet sich für reguläre Einbaupassungen und normale Betriebstemperaturen, bei denen keine extremen Temperaturgradienten zwischen Innen- und Außenring auftreten. Ein zusätzlicher Ausgleich für außergewöhnliche Wärmeausdehnung ist hier nicht vorgesehen.
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