SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Einreihiges Schrägkugellager 7320 BEGAF von SKF mit 100 mm Bohrung, 40 Grad Druckwinkel und Stahlblechkäfig für kombinierte Belastungen.
Das Schrägkugellager 7320 BEGAF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Maßen 100 x 215 x 47 mm. Bei diesem Lager von SKF Wälzlager sind die Laufbahnen von Innen- und Außenring in Richtung der Lagerachse gegeneinander versetzt. Diese Geometrie nimmt Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Richtung auf. Der stabile Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Dieses Lager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit hohen einseitigen Axiallasten bei gleichzeitiger Radialbelastung. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen. Das offene Bauteil wird direkt über das umgebende Maschinengehäuse geschmiert, beispielsweise über einen bestehenden Öl- oder Fettkreislauf. Dadurch arbeitet das Lager auch bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen reibungsarm.
Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht der Ausführung eine ausgeprägte axiale Tragfähigkeit in einer Lastrichtung. Für wechselnde oder beidseitige Axialkräfte montieren Sie zwei Lager als Satz. Die Ausführung BEGAF ist so abgestimmt, dass ein solches Lagerpaar bei O- oder X-Anordnung eine leichte Vorspannung aufweist. Dies erhöht die Steifigkeit der gesamten Lagerung und verbessert die Führungsgenauigkeit der Welle.
Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm und einer Breite von 47 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Es verfügt über einen Außenring ohne Flansch oder Nut. Prüfen Sie vor dem Einbau den vorhandenen Bauraum an Welle und Gehäuse auf diese Anschlussmaße.
Das Nachsetzzeichen BEGAF steht für eine abgestimmte Innenkonstruktion mit einem 40-Grad-Druckwinkel und einem Stahlblechkäfig. Zudem bezeichnet es ein Universallager für den paarweisen Einbau. Bei der Montage in O- oder X-Anordnung stellt sich selbsttätig eine definierte, leichte Vorspannung ein, was die axiale Führung der Welle unterstützt.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt über das Gehäusesystem der Anwendung mittels Schmieröl oder Wälzlagerfett. Eine saubere Montageumgebung sowie eine externe Abdichtung des Lagergehäuses schützen das Innere vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit, um die Lebensdauer des Standard-Wälzlagerstahls zu wahren.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Innerhalb dieser Temperaturspanne behalten der gehärtete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Für einen sicheren Dauerbetrieb stimmen Sie das verwendete Schmiermittel exakt auf die tatsächlich auftretenden Betriebstemperaturen der Konstruktion ab.
Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus ab. Sie erlaubt eine montagefreundliche Passungswahl für Wellen und Gehäusebohrungen im standardisierten Fertigungsumfeld.
Ein Druckwinkel von 40 Grad leitet wirkende Kräfte schräg zur Radialebene durch das Wälzkörper-Laufbahn-System. Gegenüber Lagern mit kleineren Druckwinkeln nimmt diese Geometrie höhere axiale Kräfte auf. Bei reinen Radialbelastungen reicht ein Einzellager nicht aus, weshalb die radiale Führung stets mit axialer Gegenführung kombiniert wird.
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