FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 58,12 € | 1.104,18 € |
| 3 | 116,24 € | 1.046,06 € |
Das Schrägkugellager 3322 -M von FAG nimmt bei Hauptabmessungen von 110x240x92,1 mm hohe radiale sowie beidseitige axiale Kräfte auf.
Beim Schrägkugellager 3322 -M handelt es sich um ein zweireihiges Wälzlager des Herstellers FAG Wälzlager. Die Konstruktion entspricht funktionell zwei einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, benötigt jedoch in axialer Richtung weniger Bauraum. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Bauteil durch eine hohe Formstabilität aus. Als offenes Lager konzipiert, lässt sich das Modell unmittelbar in öl- oder fettgeschmierte Maschinengehäuse einbinden, um anspruchsvolle Führungsaufgaben zu übernehmen.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dort, wo gleichzeitig hohe Radialkräfte und wechselnde axiale Belastungen in beide Richtungen auf die Welle wirken. Durch die zwei Kugelreihen stützt das Lager Kippmomente wirksam ab. Typische Einsatzbereiche finden sich in Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus mit kombinierter Beanspruchung. Da die Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) eingehalten wird, passt das Lager in standardisierte Gehäusesitze und ermöglicht einen gleichmäßigen Lauf bei definierten Betriebsbedingungen.
Das Nachsetzzeichen -M weist auf einen Messingkäfig hin, der die Wälzkörper präzise führt. Gegenüber Käfigen aus Stahlblech oder Kunststoff eignet sich Messing für Umgebungen mit Vibrationen, Beschleunigungen und thermischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad Celsius. Die offene Bauweise ohne Dichtungen verlangt eine saubere Einbauumgebung sowie eine Schmierstoffversorgung über das Gehäuse. Normale Radiallagerluft trägt dazu bei, dass die Wälzkörper im vorgesehenen Betriebstemperaturbereich frei abrollen können.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 110 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 240 mm und eine Breite von 92,1 mm. Diese genormten Hauptabmessungen erlauben den direkten Einbau in entsprechend dimensionierte Lagergehäuse nach Standardvorgaben.
Die Kennzeichnung -M steht für die Ausführung mit einem Käfig aus Messing. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Formstabilität im Wälzkörperkontakt sowie Beständigkeit gegenüber Schmiermitteln und thermischen Belastungen von -20 bis +200 Grad Celsius aus.
Offene Lager besitzen weder Dicht- noch Deckscheiben, wodurch der Schmierstoff ungehindert zwischen die Kugelreihen zirkulieren kann. Sie eignen sich für Einbaustellen mit externer Gehäuseabdichtung, in denen Ölumlaufschmierung oder regelmäßige Nachschmierung den Reibungswiderstand minimiert und die Betriebstemperatur senkt.
Aufgrund der schräg gestellten Laufbahnen nimmt ein zweireihiges Schrägkugellager neben starken Radialkräften auch Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Der Aufbau entspricht zwei gegeneinander angestellten Schrägkugellagern, wodurch das Bauteil axiale Führungsaufgaben sowie Kippmomente stabil abfängt.
Normale Radiallagerluft, oft auch als Toleranzgruppe CN bezeichnet, beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel im Neuzustand. Dieser Spielraum ist so bemessen, dass das Lager nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäuse sowie bei üblicher betrieblicher Erwärmung ohne unzulässige Verspannung läuft.
Das Wälzlager ist für den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +200 Grad Celsius spezifiziert. Die Kombination aus gehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6 und dem Messingkäfig unterstützt die Maßhaltigkeit der Komponenten innerhalb dieser thermischen Spanne.
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