NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,00 € | 19,05 € |
| 25 | 2,00 € | 18,05 € |
| 50 | 3,00 € | 17,05 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7303 BW von NSK bietet mit 17 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel eine gezielte axiale Kraftaufnahme.
Das einreihige Schrägkugellager 7303 BW von NSK nimmt gleichzeitig radiale Belastungen sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf. Durch die Abmessungen von 17 mm Innendurchmesser, 47 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite fügt sich dieses Wälzlager in kompakte Maschinenkonstruktionen ein. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, eignet sich die offene Bauform für Einsatztemperaturen von -20 bis +150 Grad. Das Bauteil verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 (ABEC 1).
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Zug, wo rotierende Wellen neben Radialkräften auch definierte Längskräfte führen müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit kombinierten Belastungen und axial geführten Wellen. Da das Schrägkugellager 7303 BW Axialkräfte konstruktionsbedingt in nur einer Richtung überträgt, montieren Anwender in der Praxis meist ein zweites Lager spiegelbildlich dazu. So entsteht eine starre Wellenführung, die Lastwechsel abfängt und Führungseigenschaften im Betrieb unterstützt.
Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht diesem Schrägkugellager eine ausgeprägte axiale Belastbarkeit gegenüber Ausführungen mit kleinerem Berührungswinkel. Bei der Konstruktion sollten Sie beachten, dass es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt. Schmierstoffe gelangen dadurch direkt an Wälzkörper und Laufbahnen, weshalb externe Dichtungen an Gehäusedeckel oder Welle vorzusehen sind. Die normale Radiallagerluft ist dafür ausgelegt, im Temperaturfenster bis +150 Grad ein passendes Betriebsspiel unter üblichen Einbaubedingungen zu bieten.
Mit 17 mm Innendurchmesser, 47 mm Außendurchmesser und 14 mm Baubreite fügt sich das Schrägkugellager in entsprechende Gehäusebohrungen und Wellensitze ein. Diese Abmessungen entsprechen der Standardausführung ohne Flansch oder Nut. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Maßhaltigkeit aller Anschlusskomponenten.
Ein Druckwinkel von 40 Grad sorgt dafür, dass die Wirkungslinie der Kräfte schräg zur Radialebene verläuft. Dadurch nimmt das Lager hohe axiale Kräfte in einer Richtung auf. Konstruktionen mit überwiegendem Axialschub profitieren von dieser Geometrie mehr als von Lagern mit kleinerem Winkel.
Die offene Ausführung verfügt über keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Schmierstoffe wie Öl oder Fett können ungehindert zirkulieren und Wälzkörper sowie Laufbahnen erreichen. Die Abdichtung gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit erfolgt über das umgebende Gehäuse oder externe Dichtringe.
Zwischen -20 und +150 Grad Celsius lässt sich das Bauteil einsetzen. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Für den Betrieb innerhalb dieser Grenzwerte ist die Wahl eines thermisch abgestimmten Schmierstoffs zweckmäßig.
Einreihige Ausführungen nehmen axiale Kräfte bauartbedingt ausschließlich aus einer Richtung auf. Bei radialer Belastung entsteht zudem eine innere Axialkraft, die abgefangen werden muss. Durch die paarweise Anstellung eines Gegenlagers in O- oder X-Anordnung lässt sich die Welle in beide Richtungen führen.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Kugeln. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und Beständigkeit gegenüber gängigen Schmierstoffen aus. Das Material widersteht mechanischen Belastungen im gesamten zulässigen Temperaturbereich.
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