NACHI
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Das Schrägkugellager 7310 B von NACHI nimmt mit 50 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe einseitige Axiallasten auf.
Das Schrägkugellager 7310 B ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen. Mit den Abmessungen von 50 mm Innendurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite entspricht es der genormten Baureihe 73. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt die Ausführung über eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper stabil auf Abstand.
Die Lagerbauform kommt vorrangig an Lagerstellen zum Einsatz, an denen gleichzeitig radiale Kräfte und ausgeprägte axiale Lasten in einer Richtung wirken. Durch den offenen Aufbau ohne integrierte Dichtungen ist das Lager für den Betrieb im Ölbad oder für externe Fettschmierung konzipiert. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Typische Einsatzfelder finden sich in mechanisch vorgespannten Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet den Berührungswinkel von 40 Grad zwischen den Laufbahnen und den Kugeln. Dieser steile Druckwinkel dient dazu, hohe axiale Kräfte in einer Wirkrichtung abzustützen. Da einreihige Schrägkugellager konstruktionsbedingt Axialkräfte nur einseitig aufnehmen, erfordert der Einbau in der Regel ein passend angestelltes Gegenlager auf der Welle. Bei der Konstruktion ist auf eine externe Abdichtung gegen Schmutzeintrag zu achten.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Baubreite von 27 mm folgt das Lager der genormten metrischen Maßreihe 73. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Der Buchstabe B steht für einen Innenaufbau mit einem Druckwinkel von 40 Grad. Ein vergrößerter Berührungswinkel steigert die axiale Belastbarkeit des Lagers in einer Richtung gegenüber Ausführungen mit kleinerem Winkel, während die reine Radialtragfähigkeit geringer ausfällt.
Da dieses Modell ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben gefertigt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über Fett oder Öl von außen. Die offene Bauform ermöglicht eine direkte Versorgung über den bauseitigen Schmierstoffkreislauf, erfordert jedoch externe Dichtungen am Gehäuse.
Die Ausführung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Für den Einsatz innerhalb dieser Spanne muss der verwendete Schmierstoff an die thermischen Bedingungen der Lagerstelle angepasst sein.
Einreihige Schrägkugellager erzeugen unter radialer Belastung eine innere Axialkraft. Um die Führung der Welle sicherzustellen und das Abheben der Kugeln zu vermeiden, nimmt ein zweites Lager die Gegenkraft auf. Üblich ist eine paarweise Montage in X- oder O-Anordnung.
Das Lager ist in der Standardtoleranzklasse P0 gefertigt, die auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klasse deckt die Standardanforderungen an Maßhaltigkeit und Rundlauf im industriellen Einsatz ab.
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