FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,40 € | 64,67 € |
| 30 | 6,81 € | 61,26 € |
Durch die winklige Anordnung der Laufbahnen überträgt dieses Modell gleichzeitig wirkende Radialkräfte sowie einseitig gerichtete Axialkräfte. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Ringen und Wälzkörpern eine hohe Formstabilität. Konstrukteure nutzen das Bauteil vor allem dort, wo eine exakte Führung rotierender Wellen gefordert ist.
Dieses Lager eignet sich für Lagerungsstellen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen, bei denen axiale Kräfte aus einer definierten Richtung wirken. Da einreihige Schrägkugellager axiale Lasten konstruktionsbedingt ausschließlich in einer Richtung aufnehmen können, erfolgt der Einbau in Wellenlagerungen üblicherweise im Verbund mit einem gegenwirkenden Lager. Dieser Aufbau dient einer stabilen Führung der Welle und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf unter definierten Betriebsbedingungen.
Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Anschlussmaße von 25 mm Wellendurchmesser, 62 mm Gehäusebohrung sowie der Einbaubreite von 17 mm. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, erfolgt die Schmiermittelversorgung über das Gehäuse. Bei der Positionierung ist die Wirklinie der Lagerung entsprechend der einwirkenden Axiallast auszurichten. Für wechselnde Axialkräfte empfiehlt sich eine paarweise Montage in O- oder X-Anordnung, um den Axialschub in beiden Richtungen abzufangen.
Mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Einbaubreite von 17 mm entspricht das Bauteil gängigen Maßreihen. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in Lagergehäusen. Vor dem Austausch empfiehlt sich das Nachmessen der vorhandenen Anschlusskonstruktion, um Einbaufehler zu vermeiden.
Die Laufbahnen im Innen- und Außenring verlaufen schräg gegeneinander versetzt unter einem definierten Druckwinkel. Dadurch leitet das Lager Radialkräfte und gleichzeitig auftretende Axialkräfte schräg von einer Laufbahn zur anderen. Axialkräfte lassen sich konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, weshalb oft ein zweites Lager als Gegenführung montiert wird.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Härte und Verschleißfestigkeit im Wälzkontakt aus. Er behält unter üblichen industriellen Betriebsbedingungen seine Formstabilität und eignet sich für anspruchsvolle mechanische Dauerbeanspruchungen.
Ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager stützt Axialkräfte nur in eine Richtung ab. Treten während des Betriebs wechselnde axiale Lasten auf oder wird eine starre Führung gefordert, montieren Anwender zwei Lager gegeneinander. Gängige Konfigurationen sind die O-Anordnung für hohe Kippsteifigkeit oder die X-Anordnung zum Ausgleich geringer Fluchtungsfehler.
Als offene Lagerausführung ohne integrierte Dichtscheiben benötigt das Bauteil eine geeignete Schmierung über das umgebende Gehäuse. Je nach Einsatzfall, Drehzahl und Umgebungstemperatur kommt eine Schmierfett- oder Ölversorgung in Betracht. Die offene Bauart erlaubt das freie Einströmen des Schmiermittels und erleichtert die kontinuierliche Schmierstoffverteilung an Laufbahnen und Kugeln.
Einreihige Schrägkugellager besitzen asymmetrische Borde und schräge Laufbahnen, wodurch sie axiale Kräfte in einer definierten Richtung aufnehmen. Rillenkugellager eignen sich dagegen vorwiegend für radiale Lasten und kleinere axiale Kräfte in beide Richtungen. Zudem können Schrägkugellager bauartbedingt größere Wälzkörper aufweisen.
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